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Dienstag, Dezember 31, 2002  

Reflexive Repräsentationen
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Diskurs, Macht und Praxis im globalen Kapitalismus
1. Transdisziplinäres Forum Magdeburg (TransForMa) / 4.-6. Juli 2003, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
"Globalisierung" umschreibt eine Problemstellung, die nach 1990 das politische Imaginäre erobert hat. In Diskursen über Globalisierung geht es zumeist um die ökonomisch-technologische Vereinheitlichung und Uniformierung der Welt sowie um die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Konsequenzen, die sich aus dem expandierenden Welthandel, der Internationalisierung der Produktion und der ungehinderten Zirkulation von Kapital und Information ergeben. Zugleich rücken die Umbrüche, Diversifikationen und Entgrenzungen auf lokaler und regionaler Ebene in den Blick. Auf dieser internationalen Konferenz sollen die diskursiven, sozialen und politischen Repräsentationsprobleme, die mit der Entstehung eines globalen Kapitalismus einhergehen, theoretisch, historisch und praktisch reflektiert werden.
Mit "Repräsentation" verbindet sich ein Bündel von Fragen, die ausgehend von "linguistic turn" und "radikalem Konstruktivismus" in die theoretischen Debatten der Kultur- und Gesellschaftswissenschaften eingedrunden sind. Der Repräsentationsbegriff ist vielschichtig und auf mehreren Ebenen angelegt:
1) Repräsentation als Problem der Konstitution von Realität: Die Leitfragen hierzu lauten: Was wird wie dargestellt? Wie werden Objekte in textualen, ikonischen und sozialen Medien abgebildet?
2) Repräsentation als Problem der Perspektivität und Ortsgebundenheit von Wissen. Die Leitfrage hierzu lautet: Wie wird Wissen produziert? Dieses Problem umfasst alle reflexiven Auseinandersetzungen mit Wissens- produktion bis hin zur fundamentalen Kritik ihrer selbst (etwa als epistemischer Gewalt).
3) Repräsentation als Problem politischer Vertretung. Die Leitfrage hierzu lautet: Wer spricht für wen? Hier sind die Möglichkeiten politischer Artikulation und Praxis angesprochen.
Interessenten sind aufgerufen, theoretisch-reflexive, politisch-praktische und gesellschaftlich-historische Probleme vor dem Hintergrund der Frage nach Repräsentationsformen von Globalisierung zu diskutieren. Erwünscht sind Beiträge mit aktuellen theoretischen Perspektiven, die sich kritisch mit den Repräsentationsdilemmata der gegenwärtigen welt(klassen)gesellschaftlichen Verhältnisse auseinandersetzen. Die Konferenz will unterschiedliche Perspektiven (z.B. poststrukturalistische, marxistische, feministische, postkoloniale, konstruktivistische, systemtheoretische Ansätze) aus verschiedenen Disziplinen (etwa Soziologie, Cultural Studies, Internationale Beziehungen, Geschichte, Philosophie, Literatur- wissenschaften etc.) zusammenführen.
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:: Wissenschaft ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-28

posted by Axel Diederich | 12/31/2002 | link |
 

Finnland: m-cult.org
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m-cult centre for new media culture
m-cult, the Finnish association of media culture was established in 2000 to support production, research and development of new media culture by an active involvement in the practices, policies and structures of the field. Aiming at long-term sustainable development of media culture, m-cult strives at creating productive and critical, multidisciplinary encounters between actors in culture, technology and society.
m-cult works to establish a major international research, development and production centre for new media culture in Helsinki by 2004. Prior to the opening of the fully staffed centre space, m-cult operates as a networked expert organisation, carrying out research and development projects, consulting on policy and educational issues, publishing information online and in print and producing international events and conferences.
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:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342 / id-e-8176

posted by Axel Diederich | 12/31/2002 | link |


Montag, Dezember 30, 2002  

Leonardo On-Line
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The Leonardo Book Series
The Leonardo Book Series, published by the MIT Press, publishes texts by artists, scientists, researchers and scholars that present innovative discourse on the convergence of art, science and technology. Envisioned as a catalyst for enterprise, research and creative and scholarly experimentation, the series enables diverse intellectual communities to explore common grounds of expertise. Leonardo Books provide for the contextualization of contemporary practice, ideas and frameworks represented by those working at the intersection of art and science.
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:: Bücher / Literatur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342 / id-e-771 / id-e-881

posted by Axel Diederich | 12/30/2002 | link |
 

19C3: Hacker gegen Pentagon-Propaganda und Kontrolltechniken
:: Hacker ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 12/30/2002 | link |
 

Against TCPA | TCPA heißt Freiheit verlieren
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Hier wollen wir das Ganze etwas entwirren und uns auf die Kernpunkte konzentrieren. Auf den ersten Blick ist es nämlich meist unmöglich, das Geflecht aus Technologien, Konzernen und Gesetzen, im Ganzen zu erfassen.
Die Technologie:
TCPA steht für Trusted Computing Platform Alliance (Vertrauenswürdige Computerplattform Allianz). Bei der Technologie sprechen wir also von der TCP (Der Vertrauenswüdigen Computerplatform). Diese sieht vor, das anfangs alle Computer mit einem so genannten Fritz-Chip ausgestattet werden. In späteren Entwicklungsstufen werden dessen Funktionen direkt in CPUs, Grafikkarten, Festplatten, Soundkarten, Bios usw. integriert. Dies stellt dann sicher, dass der Computer sich jederzeit in einem TCPA-Konformen Zustand befindet und dies überwacht. Präzise ausgedrückt heißt das: Auf der untersten Ebene befindet sich die Hardware, darüber TCPA, und erst danach kommt der User. Die gesamte Kommunikation arbeitet mit einer 2048Bit starken Verschlüsselung, also sicher genug, um das Entschlüsseln in Echtzeit auch auf längere Sicht zu verhindern. Dies dient dazu, sicherzustellen, das die TCPA jegliche ungewollte Software & Hardware unterbinden kann. Daraus resultierend wird man Software und Hardware, welche nicht von diesem Konsortium abgesegnete (Zertifiziert) wurde, nicht einsetzen können. Und um diese zertifizieren zu lassen, wird man voraussichtlich, zumindest für Privatpersonen bzw. kleine & mittelständische Unternehmen, horrende Summen bezahlen müssen. Demzufolge würde man OpenSource praktisch zum Tode verurteilen, da eine Software ohne TCPA-Lizenz einfach nicht Lauffähig ist. Auf Kurz oder Lang würden nur die großen Softwareunternehmen überleben und den Markt nach belieben beherrschen können.
Wer jetzt meint, man könne dieses System doch sicher umgehen/entfernen, dürfte sich täuschen. Erstens gab es bisher noch nie eine solch in die Hardware integrierte Sicherheitstechnologie, zweitens waren es bisher immer Offline-Systeme. Bei TCP werden die Rechte zentral von der TCPA (USA?) verwaltet. Und sobald das System eine Manipulation bemerkt, wird dies gemeldet werden. Was dies strafrechtlich zur Folge haben könnte, erläutern wir unter "Die Gesetzesentwürfe". Das somit auch Systeme, die aus gutem Grund (Geschäftsdaten) nicht ans Netz sollen, zumindest zeitweise zum Schlüsselabgleich, auch online sein müssten, wäre da noch ein weiteres Übel.
Die Unternehmen:
Gegründet wurde die TCPA 1999 von Compaq, HP, IBM, Intel und Microsoft. Bis Heute gehören ihr jedoch schon über 170 Unternehmen an. Darunter finden sich Adobe, AMD, Fujitsu-Siemens, Gateway, Motorola, Samsung, Toshiba und viele weitere bekannte Unternehmen. IBM liefert schon die ersten Desktops und Notebooks mit integriertem Fritz Chip aus. (Eine Liste der Produkte wird auf dieser Site noch veröffentlicht)
Die Gesetzesentwürfe:
In den USA gibt es einen Gesetzesentwurf, den so genannten CBDPTA (Consumer Broadband and Digital Television Promotion Act). Vormals war dieser bekannt als SSSCA (Security Systems Standards and Certification Act). Die neue Bezeichnung liest sich bei weitem harmloser. Scheinbar machte es die erste Bezeichnung zu einfach, den Zweck des Gesetzesentwurfs zu verstehen.
Dieser sieht vor, sichere (also TCPA konforme) Geräte gesetzlich vorzuschreiben. Systeme welche diesem Gesetz nicht entsprechen dürften in den USA dann weder verkauft noch gekauft werden. Zuwiderhandlungen würden mit bis zu 5 Jahren Gefängnis und bis zu $500.000 Geldstrafe bestraft. Selbiges würde für die Entwicklung von "offener" Software gelten. Offen in dem Sinne, das sie auf nicht TCP-Systemen lauffähig wäre.
Auch wenn dieses Gesetz selbstverständlich nur in den USA Rechtskräftig wäre, hätte dieses katastrophale Auswirkungen für den Rest der Welt. Da US Unternehmen keine "unsichere" Software mehr entwickeln dürften, müssten andere entweder mit auf den TCP-Zug aufspringen, womit sie die Kontrolle über sich an die TCPA (USA?) abgeben würde, oder aber vollends auf Software von US-Unternehmen verzichten. Kein Windows, Solaris, MacOS, Photoshop, Winamp oder kurz gesagt, der größte Teil aller auf dieser Welt eingesetzten Software wäre nicht mehr einsetzbar.
Die Konsequenzen:
Damit sich das Ausmaß jeder für sich selbst und seine eigene Situation ausmalen kann, haben wir diesen Abschnitt sehr generell gehalten. Es sollte aber ein leichtes sein, anhand dieser Punkte die für sich selbst daraus resultierenden Einschränkungen zu bestimmen.
- Die Informelle Selbstbestimmung ist nicht mehr existent, man kann keine Daten mehr nach eigenem Willen speichern, kopieren, erstellen, programmieren, ... Sowohl für private als auch für Firmen
- Der freie Zugang zum EDV/Software Markt ist für Nicht-Konzerne völlig unterbunden, der Markt wie wir Ihn heute kennen völlig zerstört
Einschränkung des Eigentumsrechts an gekaufter Hardware
- Die Meinungsfreiheit und das freie Wort im Internet sind endgültig beseitigt
- Das Recht auf Privatsphäre bei der EDV Nutzung ist Geschichte
- Die Nationale Unhabhängigkeit der einzelnen Staaten ist nun völlig in der Hand der Amerikaner
- Die Welt bricht digital in zwei (Staaten die sich gegen TCP aussprechen)
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:: Informationsfreiheiten ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341

posted by Axel Diederich | 12/30/2002 | link |


Freitag, Dezember 20, 2002  

Ich mache nun ein paar Tage Urlaub, melde mich aber wieder vor Jahresende. Allen Besucherinnen wünsche ich natürlich schöne und erholsame Feiertage. Besondere Grüße auch an das innovative http://log.netbib.de/ und den vielen ungenannten tüchtigen Symbol- analytikerinnen

posted by Axel Diederich | 12/20/2002 | link |


Donnerstag, Dezember 19, 2002  

taz 19.12.2002 "Kleine Verbindungen"
Interview NIELS BOEING
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Tim Berners-Lee hofft, dass seine Erfindung des World Wide Web ein offenes System der Meinungsfreiheit und der Bürgerrechte bleibt. Auch wenn es kommerziell genutzt wird, kann es dem Frieden und dem Verständnis fremder Kulturen dienen.
-/citat-
siehe auch: ---> Tim Berners-Lee: Wissensnetze
:: Internet ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-734

posted by Axel Diederich | 12/19/2002 | link |
 

University of California Press eScholarship Editions
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Over 500 online editions are available here through a partnership with the University of California Press and the California Digital Library's eScholarship program. Nearly 300 of the titles are available to the general public; the rest are for University of California faculty, staff, and students only.
-/citat-
:: Open Content ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341 / id-e-28 / id-e-881

posted by Axel Diederich | 12/19/2002 | link |
 

Adfontes
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Eine Einführung in den Umgang mit Quellen im Archiv
«Ad fontes» ist ein Lernangebot für Archivbesucher und Archiv- besucherinnen und solche, die es werden wollen, und richtet sich vornehmlich an Studierende der Geschichtswissenschaft und verwandter Fächer, aber auch interessierte Laien. Anhand von Beispielen aus dem Stiftsarchiv Einsiedeln kannst Du Dir hier die nötigen Kompetenzen für die Arbeit mit handschriftlichen Quellen aneignen.
-/citat-
[via netbib]
:: Archive ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-811 / id-e-47 / id-e-28 / id-e-701

posted by Axel Diederich | 12/19/2002 | link |
 

Für eine wirtschaftliche und zugleich betont wissenschaftsgemäße Konzep- tion elektronischer Rechnerdienstleistungen (IuK-Strukturen) an der TU Berlin.
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Gegen problematische oder untaugliche Prinzipien bei der konzeptionellen Fortentwicklung des Zentralen Rechenzentrums, der Dienstrechner- organisation der Fakultäten und des Bibliotheks- und Archivierungswesens an der TU Berlin. Insbesondere auch gegen die Einführung sog. 'Preise' für universitätsinterne wissenschaftswesentliche Rechnerdienstleistungen.
...
Was die Folgen der jetzt angedachten künstlichen 'Preisbildung' betrifft, so ist m. E. insbesondere folgendes zu befürchten:
== Die heute aufgrund der neuen Technik überall eindrucksvoll gewachsenen - und hochschulpolitisch so häufig beschworenen -Möglichkeiten des interdisziplinären, überörtlichen und internationalen wissenschaftlichen Austauschs werden aus Kostengründen eingeengt oder abgestellt werden.
== Die neuen und gegenüber dem Buch- und Zeitschriftenwesen nicht nur komplementären, sondern teilweise erheblich fortschrittlicheren und freieren Formen wissenschaftlichen elektronischen Publizierens werden empfindlich eingeengt und reduziert werden, dabei vielleicht auch aus irgendwelchen wissenschaftsfremden Gründen, die bis in den Universitätsbereich durchschlagen.
== Allgemeinnützliche wissenschaftliche Datensammlungen und Register auf elektronischer Basis werden nicht einmal mehr für den internen Universitätsgebrauch kostenmäßig realisierbar sein.
== Die erheblichen qualitativen Verbesserungen und Erleichterungen des Lehrbetriebs, die über die Erstellung von WWW-Seiten und die Nutzung der elektronischen Post ermöglicht werden, werden teilweise wegfallen oder durch Verteuerung unsinnig erschwert sein.
== Die auf der Basis der neuen Technik speziell für wissenschaftliches Arbeiten bestehenden vielseitigen Möglichkeiten, den Kosten- und Zeitaufwand zu verringern, werden teilweise nicht mehr genutzt werden und darüber hinaus ihre Attraktivität für solche Nutzer verlieren, für die sie heute interessant werden könnten.
...
Dr. Christian Gizewski
Professor für Alte Geschichte
-/citat-
[via netbib]
:: Wissenschaft ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-28

posted by Axel Diederich | 12/19/2002 | link |
 

Virtual Library Museen : Museumsgeschichte
:: Museum ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-701

posted by Axel Diederich | 12/19/2002 | link |


Mittwoch, Dezember 18, 2002  

Hyperthinking / Gedanken zu vernetzten Texten
OpenSource-Textsammlungen
:: Open Content ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341

posted by Axel Diederich | 12/18/2002 | link |
 

Reed's Locus Open Spectrum Resource Page
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This web exists to link all of the online resources I want to share that relate to Open Spectrum ideas. I am particularly interested in this intersection of architecture, information theory, technology, economics, and policy.
-/citat-
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342 / id-e-7341

posted by Axel Diederich | 12/18/2002 | link |
 

"Creamus, ergo sumus" - Christiane Heibach
Ansätze zu einer Netz-Ästhetik
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 12/18/2002 | link |
 

Discussion Forum for Civil Society: UNESCO-CI
-citat-
This online discussion forum is aimed at formulating proposals for the Draft Action Plan of WSIS that will be discussed at the second meeting of the World Summit of the Information Society (WSIS) Preparatory Committee (PrepCom II, Geneva, Switzerland, 17-28 February 2003).
-/citat-
:: UNESCO ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-891 / id-e-896

posted by Axel Diederich | 12/18/2002 | link |
 

Freier Online-Zugang zur Forschungsliteratur
telepolis: Peter Riedlberger 18.12.2002
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Neues von der Public Library of Science - die beiden ersten Zeitschriften kommen
Damit die Wissenschaft voran schreiten kann, müssen wissenschaftliche Erkenntnisse dem Rest der Community zur Verfügung stehen. Im digitalen Zeitalter werden die Karten dank der Public Library of Science nun vielleicht neu gemischt.
...
Während also in den Vereinigten Staaten die Wissenschaft in die Offensive gegangen ist, kämpft man hierzulande ein Rückzugsgefecht. Die Urhebernovelle bedroht die Verwertung von Materialien in Wissenschaft und Bildung, und selbst hier fordert die Content-Industrie noch Nachbesserungen ...
-/citat-
siehe auch: ---> Bundestag verabschiedet sich vom Ausschuss für Netzpolitik
:: Open Content ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341

posted by Axel Diederich | 12/18/2002 | link |


Dienstag, Dezember 17, 2002  

WikiLogs
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A WikiLog combines a Wiki with a Weblog or a [create Weblog] with a Wiki. In any direction, that's a combination made in heaven, hell and in-between (i.e. works well in many circumstances, contexts &c.). Try it, you'll (probably) love it.
-/citat-
:: Weblogs ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7345

posted by Axel Diederich | 12/17/2002 | link |
 

Freies Usability-Wissen
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Deutschsprachiger Nachrichten-Service für benutzer-orientiertes Design innovativer Produkte und Dienste.
Freies Usability-Wissen Mission und Ziel
Usability.on1.at ist für informationshungrige Menschen, die am Herstellungsprozess von Mensch-Maschine-Schnittstellen beteiligt sind. Wir bieten Usability-Informationen in deutscher Sprache für den Kulturkreis Deutschland, Österreich und Schweiz.
-/citat-
:: Open Content ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7345 / id-e-7341

posted by Axel Diederich | 12/17/2002 | link |
 

BlogTalk - A European Weblog-Conference
:: Weblogs ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7345

posted by Axel Diederich | 12/17/2002 | link |
 

Lizenzen für die Wissensgesellschaft
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Am gestrigen Montag fiel in San Francisco offiziell der Startschuss für Creative Commons, eine neue Lizenzierungsplattform für geistiges Eigentum. Creative Commons bietet Musikern, Autoren, Fotografen und Filmemachern die Möglichkeit, sich für ihre Werke eigene Nutzungslizenzen zusammenzustellen. Dadurch sollen Kreative ermutigt werden, der Allgemeinheit so viele Nutzungsrechte wie möglich zur Verfügung zu stellen....
-/citat-
:: Open Content ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341

posted by Axel Diederich | 12/17/2002 | link |
 

Free Books: A Sneaky Success
-citat-
At the height of the dot-com bubble, twenty-somethings with goatees were telling us that e-books were the wave of the future. Those e-books they had in mind were like proprietary software: they weren't free (-as-in-anything), they only worked on proprietary hardware, and they came with shrinkwrap licenses and digital rights management. They failed. The successful model that's sneaking under the radar is the copylefted book.
-/citat-
siehe auch: ---> Warning! Restricted Access!
:: Open Content ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341

posted by Axel Diederich | 12/17/2002 | link |
 

Digital Preservation Testbed
-citat-
How can you preserve e-mails that contain important agreements? If asked by Parliament, can an arbitrary ministerial employee find and retrieve important records created and saved by someone else? Is a digital permit still readable after ten years?
The Digital Preservation Testbed is researching the answers to these questions for all Dutch government organisations. The Testbed is experimenting with digital information in a unique E-lab to determine the best methods of long-term preservation, not just now, but also over ten, twenty or hundred years.
-/citat-
:: Bibliotheken ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-701 / id-e-813

posted by Axel Diederich | 12/17/2002 | link |
 

Linke Buchtage in Berlin
2. Linke Buchtage Berlin 13.06. - 15.06. 2003 im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10963 Berlin-Kreuzberg
siehe auch: ---> 7. Linke Literaturmesse
:: Bücher / Literatur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-77

posted by Axel Diederich | 12/17/2002 | link |
 

Gernot Wersig
Arbeitsbereich Informationswissenschaft
:: Bibliotheken ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-701 / id-e-28

posted by Axel Diederich | 12/17/2002 | link |
 

ddb, Abgabe von Netzpublikationen an Die Deutsche Bibliothek - Schritt für Schritt
:: Bibliotheken ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-701

posted by Axel Diederich | 12/17/2002 | link |


Montag, Dezember 16, 2002  

Dr. Web Newsletter Nr. 116
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Streitaxt: Google ist eine Gefahr für das Internet
Google ist brillant. Extrem einfach zu benutzen, nur unaufdringlich mit Werbung bestückt, zudem völlig kostenlos und Produzent erstklassiger Resultate. Damit wäre die Welt eigentlich in Ordnung. Wenn da nicht ein Problem wäre. Inzwischen kennt so ziemlich jeder die Vorzüge der Supersuchmaschine und nutzt sie auch. Das hat Google in relativ kurzer Zeit an die Spitze katapultiert und sämtliche Konkurrenz aus dem Felde geschlagen. Ein Monopol deutet sich an, denn Googles Beliebtheit wächst weiter. Dies könnte schon in naher Zukunft für einige unangenehme Konsequenzen gut sein. Was man mit Google nicht finden kann, das gibt es nicht. Barer Unfug, aber so wird es dem Publikum vorkommen. Google hat bereit zensiert. Offizielle Begründung: "Dies geschieht, um nicht wegen Verstoßes gegen Landesgesetze belangt zu werden." Nach einer Untersuchung der Harvard Law School wurden in Deutschland und Frankreich bislang mindestens 113 Websites ausgeschlossen. Nun handelt es sich hier zumeist um Recht- oder Linksradikales Gedankengut, auf welches die Menschheit gewiss verzichten kann. Doch darum geht es nicht. Auch der ungekehrte Fall ist bereits vorgekommen, als kritische Berichte über Scientology nicht mehr gefunden werden durften. Zu viel Macht in einer Hand ist immer gefährlich. Niemand weiß, was Google aus welchen Gründen auch immer als nächstes sperrt. Eine Beschwerde der Konkurrenz mag da schon genügen, für einen Suchmaschinenspammer gehalten zu werden ebenso, Google zu kritisieren vielleicht bald auch. Für den Betreiber einer Website kann dies den Todesstoß bedeuten. Wenn das Internet ohne Google nicht mehr zu denken ist, das Monopol faktisch existiert, dann liegt es nahe für das Suchen Geld zu verlangen. Niemand weiß in welche Richtung hier gedacht wird. Aber es wird gedacht. Den Anfang werden wohl Zusatzdienste wie die unlängst eingeführten "News" machen. Es liegt nahe dann die Betreiber von Websites zur Kasse zu bitten. Ein wunderbares Instrument dafür hat sich Google selbst geschaffen: "Page Rank". Wer hier gut darsteht, wird seine Position um keinen Preis verlieren wollen. Das Dr. Web Magazin zum Beispiel bezieht bei einem "Page Rank" von nur 6 aus 10 mehrere Tausend Besucher täglich von Google. Das müsste uns doch ein paar Euro wert sein. Der Witz dabei ist, diese Besucher sind früher auch gekommen, nur eben von mehreren Dutzend Suchmaschinen, nicht von einer! Google ist keine wohltätige Organisation, sondern ein Unternehmen, das Profite machen muss. Ein Monopolist hat es da besonders leicht. Wer an dieser Stelle an Microsoft denkt, liegt nicht ganz falsch. Das düsterste Szenario bestünde wohl in einer Übernahme Googles durch Microsoft. Soweit sollte es nicht kommen, auch andere Suchmaschinen haben etwas zu bieten. (sl)
-/citat-
:: Suchmaschinen ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-94

posted by Axel Diederich | 12/16/2002 | link |
 

Gaby Weber: Mercedes Benz zahlte ein Prozent vom Umsatz an argentinischen Gewerkschaftsboss
-citat-
Artikel von Gaby Weber über einen peinlichen Tarifvertrag zwischen Mercedes Benz Argentinien (MBA) und der Automobilarbeitergewerkschaft SMATA: "Für die Firma und für Smata ist es eine unbedingte soziale Verpflichtung, die Produktion zu verbessern, indem alle negativen Faktoren, die den normalen Ablauf der Arbeit und des Unternehmens schaden können, ausgemerzt werden."..." Die insgesamt von der Automobilindustrie zu entrichtende Summe des im Tarifvertrag vereinbarten "Beitrags zum Sonder-Fonds der sozialen Aktion" dürfte an die 30 Millionen Dollar heranreichen. Über das Geld verfügte José Rodriguez. Es ist mehr als wahrscheinlich, daß mit diesem Geld der "Kampf gegen die Subversion", das heisst die Todesschwadron finanziert werden sollten. Letzten Freitag, den 13.12, fand in San Diego die FITIM-Stzung statt, bei der diese Informationen vorlagen und ein Antrag auf Suspendierung von Rodriguez - verworfen wurde....
http://www.labournet.de/branchen/auto/dc/ar/prozent.html
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:: Globalisierung ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-892

posted by Axel Diederich | 12/16/2002 | link |
 

Fix-Finden.de
:: Suchmaschinen ::
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posted by Axel Diederich | 12/16/2002 | link |


Samstag, Dezember 14, 2002  

Ideagraph - a Personal Knowledge Manager (PKM)
-citat-
Ideagraph is easy-to-use software for creating visual maps of ideas, that can work with web pages, documents and images.
-/citat-
:: Weblogs ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7345

posted by Axel Diederich | 12/14/2002 | link |
 

Wired Issue 11.01 | January 2003: Spectrum Wants to Be Free
Never pay for phone, cable, or net access again By Kevin Werbach
:: Netzkultur ::
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posted by Axel Diederich | 12/14/2002 | link |


Freitag, Dezember 13, 2002  

Frauen in der Geschichte der Informatik
-citat-
Die Vielfalt der Frauen
Das Wissen der Menschen hat sich immer wieder in neuen Denkweisen, gesellschaftlichen Strukturen und produzierten Gegenständen ausgedrückt; leider waren und sind nicht alle Ergebnisse auf eine verantwortbare und soziale Zukunft ausgerichtet. Erkennbare Individuen und undifferenzierbare Gruppen machen Geschichte oder bringen Entwicklungsschritte hervor. Aber auch die Geschichtsschreibung verändert Geschichte. So waren beispielsweise im 19. Jahrhundert noch viele einflussreiche Wissenschaftlerinnen bekannt, die im 20. Jahrhundert verschwiegen wurden.
Doch uns interessieren nicht nur die Wissenschaftlerinnen. Um Geschlechterverhältnisse in der Informatik darzustellen, bedarf es deshalb einiger Schritte, die bis heute in Deutschland leider nur selten gegangen werden. Es gilt, die Vielfalt von Frauen wahrzunehmen mit ihren Leistungen und in ihren Anteilen auf den verschiedenen Ebenen der technischen Entwicklungen:
sie zur Sprache kommen zu lassen,
sie in Schrift, Bild und Ton festzuhalten,
sie in Zusammenhänge anderer Entwicklungen zu setzen,
über sie nachzudenken – positiv würdigend wie kritisch beurteilend.
-/citat-
:: Frauen / Wissenschaft ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-320 / id-e-28 / id-e-32151

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

The Digital Artisans Manifesto
-citat-
...Without our animating presence, information technologies would just be inert metal, plastic and silicon. Nothing can happen inside cyberspace without our creative labour. We are the only subjects of history...
-/citat-
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posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

Phase 2 - Zeitschrift gegen die Realität
-citat-
Gebt das Heft frei!
Am 6. Dezember 2002 beschlagnahmte der Zoll die gesamte Auflage der in der Tschechischen Republik gedruckten sechsten Ausgabe der Zeitschrift "Phase 2". In einem Beschluss vom 11. Dezember 2002 entschied das Amtsgericht Wunsiedel, die gesamte Auflage wegen des Verdachts auf "verfassungs-widrige Inhalte" und Steuervergehen einzubehalten. Mit diesem Beschluss ist die sechste Ausgabe der "Phase 2" de facto konfisziert. Die Beschlagnahmung erfolgte aufgrund des unspezifischen Verdachts, der unabhängig vom konkreten Inhalt der Zeitschrift erhoben wurde sowie aufgrund der Tatsache, dass die Zeitung in der tschechischen Republik gedruckt wurde. Das Verfahren der Prüfung kommt dabei einer Konfiskation gleich, da die Dauer der Prüfung des Inhaltes das Erscheinen von "Phase 2" als Periodikum unmöglich macht. In der aktuellen Situation benötigt "Phase 2" die Solidarität aller, die an einer linksradikalen Organisierung und Diskus-sion Interesse haben oder die Kriminalisierung linksradikaler Ansätze und Diskussionen in der BRD unerträglich finden.
-/citat-
:: Gegenöffentlichkeit ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-714

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

kevih | Konzepte und Elemente virtueller Hochschule
-citat-
kevih – Konzepte und Elemente virtueller Hochschule – ist ein horizontal angelegtes Begleitprojekt im Rahmen der BMBF-Förderinitiative „Neue Medien in der Bildung, Bereich Hochschule“. Kevih will den aktuellen Stand virtueller Lehrangebote an deutschen Hochschulen bilanzieren, analysieren und Perspektiven aufzeigen. Der Transfer der Projektergebnisse erfolgt in themenspezifischen Workshops und Publikationen.
-/citat-
siehe auch: ---> Referenzmodelle netzbasierten Lehrens und Lernens
Ulrike Rinn, Joachim Wedekind (Hg.): Referenzmodelle netzbasierten Lehrens und Lernens. Virtuelle Komponenten der Präsenzlehre, 2002, Medien in der Wissenschaft, Bd. 19, 246 Seiten, br., 19,80 EUR, ISBN 3-8309-1214-5
siehe auch: ---> medien-bildung.net
:: Wissenschaft ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-26 / id-e-28

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

fernsehen macht schoen
-citat-
Fernsehen macht schön ist mehr als nur eine monatliche Veranstaltung. Wir wollen nicht nur spannende Filme zeigen, sondern selber welche machen. Darum laufen seit Anfang 1999 regelmäßige Schnitt- und Kamerakurse, wir fahren zusammen auf Festivals und Veranstaltungen und organisieren Screenings innerhalb und außerhalb der gewohnten Kinoumgebung. Seit Januar 2001 gibt es den Verein »Fernsehen macht schön e.V.«, in dem diese Aktivitäten zusammenlaufen.
-/citat-
:: Fernsehen ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-73

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

Lerntechnik
-citat-
Selbständig und systematisch zu lernen ist eine grundlegende Anforderung des Studiums. Im Unterschied zur Schule, in der Lehrer, Schulbücher und Lehrplan weitgehend die Organisation und Steuerung der Lernaktivitäten übernommen haben und in der der Schüler/die Schülerin zu einer relativ geschlossenen, überschaubaren Lerngruppe gehört, sind die Studierenden an der Universität in sehr hohem Maß auf sich selbst gestellt. Dies beginnt bei der Auswahl der einzelnen Lehrveranstaltungen, der Bestimmung des zu bearbeitenden Lernstoffes, der Entwicklung wissenschaftlicher Arbeitstechniken und der Organisation des Lernens.
siehe auch: ---> Werner Stangls Arbeitsblätter
-/citat-
:: Lernen ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-2

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

Lobbystreit um Kopierfreiheiten bei digitalen Medien verschärft sich
:: Datenherren ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

Umsonstläden
-citat-
1999 wurde in Hamburg der erste Umsonstladen eröffnet. Inzwischen ist die Idee in mehrere andere Städte übergesprungen, so dass bereits einige solcher Läden eröffnet worden sind. Wie bei Alles-und-Umsonst.de können hier Dinge verschenkt werden und man kann sich bis zu drei Gegenstände pro Besuch schenken lassen. Als praktische Waren- und Konsumkritik möchte diese Initiative die Menschen dazu bewegen, einmal über den "Wert" nachzudenken, den die Dinge in unserer auf das Materielle ausgerichteten Konsumwelt besitzen oder auch anscheinend nicht (mehr) besitzen, sowie zu einem bewußteren Umgang mit den Dingen anregen. Weitere Hintergrund-Informationen finden Sie auf der Internet-Seite des ersten Umsonstladens in Hamburg.
-/citat-
:: Umsonstläden ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-323

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

Diplomarbeit von Thomas Joechler - life is a highly overrated phenomenon
Zur Theorie des männlichen Weltuntergangs bei Ulrich Horstmann
:: Wissenschaft ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-28

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

cyberguerilla - medienguerilla - gedankenguerilla
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

The Free Expression Project
"THE PROGRESS OF SCIENCE AND USEFUL ARTS":
WHY COPYRIGHT TODAY THREATENS INTELLECTUAL FREEDOM

A Public Policy Report
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

H-Soz-u-Kult / Rezensionen / Sammelrez: Forschungsbericht 1968
siehe auch: ---> Sammelrez: 1968 II
siehe auch: ---> Protestbewegung und Sexrevolte
siehe auch: ---> Deutschland nach dem Sieg von `68
:: 1968 ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-4761

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

www.anarchismus.at
-citat-
Wir möchten mit dieser Seite klassische anarchistische Texte und Theorien sowie (anarchistische) Artikel zu aktuellen Themen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Denn "Anarchismus" hat entgegen der weit verbreiteten Meinung nichts mit Chaos und dem Kampf " alle gegen alle" zu tun. Das genaue Gegenteil ist der Fall - Anarchie bedeutet Ordnung ohne Herrschaft. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und leitet sich vom Wort "an-archia" ab, was soviel wie "Fehlen von Herrschaft" bedeutet. Und um genau das geht es uns - um die Utopie einer klassen- und herrschaftslosen Gesellschaft.
-/citat-
:: Anarchismus ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-4159 / id-e-812

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |
 

resist | sich dem Irak-Krig widersetzen!
-citat-
Aufruf von resist
Als Teil der weltweiten Friedensbewegung organisiert die Kampagne resist – Sich dem Irakkrieg widersetzen” breiten gesellschaftlichen Widerstand gegen die drohende In-vasion des Irak. Über 2.000 Menschen haben im Rahmen von resist bereits angekündigt, im Falle eines Irak-Krieges nach ihren individuellen Möglichkeiten Widerstand zu leisten. Vor der Rhein/Main-Airbase bei Frankfurt wollen wir eine gewaltfreie Sitzblockade mit tausenden Menschen organisieren. Zunächst geht es uns aber darum, mit den Selbstver-pflichtungen jetzt Druck auf die Bundesregierung und die Bush-Administration zu ent-falten, um den drohenden Krieg noch zu verhindern, bevor es dafür zu spät ist. Werden Sie aktiv! Unterstützen Sie die Kampagne resist!
Nein zum Krieg!
Immer offensichtlicher steuern die USA und Großbritannien einen Krieg gegen den Irak an. US-Präsident George W. Bush hat vom US-amerikanischen Kongress am 11.10.02 eine Blankovollmacht für eine Invasion mit oder ohne UNO-Mandat erhalten. In den nächsten Wochen ist mit dem Beginn des Krieges zu rechnen, wenn die Rechnung der US-amerikani-schen Hardliner aufgeht. Bereits jetzt hat die anfänglich recht geschlossene Linie der europäischen Regierungen gegen eine Invasion des Irak zu bröckeln begonnen. Auch Deutschland rudert nach den Wahlen kräftig zurück. Ein Abzug der deutschen Truppen in der Golfregion steht ebensowenig mehr zur Debatte, wie die Untersagung des ameri-kanischen Truppenaufmarsches über die Militärbasen und Flughäfen auf deutschem Staatsgebiet. Selbst unser Grundgesetz verbietet die Unterstützung und Beteiligung an einem Angriffskrieges (Art. 26 GG und Strafgesetzbuch § 80). Dies ist keine Frage des politischen Willens, sondern eine Frage der Verfassungstreue und der Wertschätzung der Rechtsstaatlickeit. resist verurteilt das irakische Regime und insbesondere seine zahlreichen Menschen-rechtsverstöße auf das Schärfste. Gleichzeitig bewegen uns aber verschiedene Gründe, entschieden gegen einen Irak-Krieg aktiv zu werden.
Fünf Gründe gegen einen Krieg aktiv zu werden.
1. Kein Blut für Öl
Mit einer Invasion wollen sich die USA den Zugriff auf das größte Erdölvorkommen der Welt im Irak sichern und ihre Vormachtstellung in der Region weiter ausbauen. Das irakische Regime soll durch eine den US-amerikanischen Ölkonzernen freundliche Regierung ab-gelöst werden. Ohne Regimewechsel hätten die USA weiter keine Kontrolle über diese wichtigen Vorkommen, während europäische und russische Ölkonzerne schon seit Jahren Verträge mit dem Irak geschlossen haben.
2. Das internationale Völkerrecht wird mit Füßen getreten
Mit dem von den USA postulierten “Präventiven Angriffskrieg” soll die neue amerikanische Strategie der globalen Dominanz und des Militärintervention ohne UN-Auftrag weiterhin in die Tat umgesetzt werden. Die Grundsätze des internationalen Völkerrechts und der UN-Charta von 1945, die jede Form der Anwendung von oder Drohung mit Gewalt verbietet, werden in einem bisher nicht dagewesenen Ausmaß verletzt. So könnte sich in Zukunft jedes Land bei einen Angriff auf ein anderes auf die US-amerikanische Argumentation berufen und sich mit dem Feigenblatt der Terrorismusbekämpfung und der “präventiven Verteidigung” schmücken.
3. Es gibt keine Beweise
Die Notwendigkeit eines Präventivkrieges begründet die US-Regierung damit, dass der Irak immer noch oder wieder Massenvernichtungswaffen besitze und in engem Kontakt mit Terrororganisationen stände. Dafür gibt es derzeit keine Beweise. Weder sind Kapa-zitäten für den Herstellung von Massenvernichtungswaffen wahrscheinlich, noch eine Ko-operation mit islamistischen Terroristen, zu denen das Baath-Regime Saddam Husseins immer eine große Distanz gewahrt hat. Obwohl der Irak seine prinzipielle Bereitschaft erklärt hat, Inspektoren ins Land zu lassen, werden die Forderungen soweit nach oben geschraubt, dass kein anderer Staat der Welt sie unterschreiben würde.
4. Die Folgen eines Krieges sind katastrophal
Eine Intervention im Irak wird die vielen Konflikte in der Region weiter anheizen und möglicherweise völlig außer Kontrolle geraten lassen. Die innenpolitische Situation im Nahen Osten würde weiter destabilisiert und Wasser auf die Mühlen fundamentalistischer Strömungen gegossen. Außerdem ist davon auszugehen, dass der Krieg hauptsächlich in den Städten geführt würde. Damit bräche die vor allem durch das derzeitige UN-Embargo verursachte schlechte Versorgung der Bevölkerung vollständig zusammen. Tausende Zivilistinnen und Zivilisten würden nicht nur durch die Kampfhandlungen verletzt und ge-tötet, sondern auch indirekt an Hunger und Seuchen sterben.
5. Es gibt Alternativen zum Krieg
Das offiziell von der US-amerikanischen Regierung verlautbarten Ziele, eventuell vor-handene Bestände an Massenvernichtungswaffen ausfindig zu machen, wäre anders zu erreichen. Erst kürzlich hat die irakische Regierung der UN die Wiederaufnahme von Waffeninspektionen zugesagt. Deshalb ist es zentral, auf die Waffeninspektionen zu setzen und das UN-Embargo aufzuheben. Dieses trifft vor allem die im Elend lebende Zivilbevölkerung, die keine Verantwortung für die Politik und Verbrechen des irakischen Regimes trägt.
resist-Forderungen
Deswegen sagen wir NEIN zu einem Irak-Krieg und fordern:
- Keine militärische Invasion des Irak!
- Die derzeitigen Bombardierungen im Irak durch US-amerikanische und britische Streitkräfte müssen sofort beendet werden!
- Die deutsche Bundesregierung und auch die anderen europäischen Regierungen müssen ein offensives Nein zum Irak-Krieg in der EU und der Staatengemeinschaft vertreten!
- Den USA und Großbritannien sind im Falle eines Irakkrieges Überflugsrechte und die Nutzung von Militärbasen und Flughäfen auf deutschem Staatsgebiet für die Kriegs-führung zu untersagen!
- Alle in der Golfregion befindlichen Bundeswehrtruppen und Waffen müssen zurück-gezogen werden!
- Das UN-Embargo gegen den Irak ist aus humanitären Gründen aufzuheben.
Widerstand ist möglich!
-/citat-
:: Friedensbewegung ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-517 / id-e-881 / id-e-8465

posted by Axel Diederich | 12/13/2002 | link |


Donnerstag, Dezember 12, 2002  

Midnight Notes: Die erste Regel des Friedens: Respektiere deine Feinde
Ein Essay an die US-amerikanische Antikriegsbewegung
:: Friedensbewegung ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-517 / id-e-881

posted by Axel Diederich | 12/12/2002 | link |
 

Bibliographie zur Symbolwissenschaft
:: Wissenschaft ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-28 / id-e-70

posted by Axel Diederich | 12/12/2002 | link |
 

Global Investigative Journalism Conference
-citat-
Resources, techniques, integrity and safety
Hotel D'Angleterre
Copenhagen, Denmark
May 1-4, 2003
We are proud to present the second international conference on investigative journalism and computer assisted reporting. As in 2001, the upcoming 4-day conference will be held in Europe and focus on outstanding stories, the latest journalistic techniques and the effect of media convergence on investigative journalism. Take this opportunity to acquire new journalistic methods and learn more about cross-border journalism. Get insight into the work of journalists from all over the world and learn from their experiences.
-/citat-
siehe auch: ---> first international conference
:: Medien ::
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posted by Axel Diederich | 12/12/2002 | link |
 

Contentmanager.de - Aspekte digitaler Archivierung
:: Bibliotheken / Archive ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-701

posted by Axel Diederich | 12/12/2002 | link |
 

Sociology of Work and Organization
:: Arbeitsgesellschaft ::
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posted by Axel Diederich | 12/12/2002 | link |
 

Deutscher Bibliotheksverband e.V. (DBV)
Stellungnahme von DINI zum Regierungsentwurf für ein Gesetz zum Urheberrecht in der Informationsgesellschaft pdf
:: Bibliotheken ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-701

posted by Axel Diederich | 12/12/2002 | link |


Mittwoch, Dezember 11, 2002  

taz 12.12.2002 Nachhaltiger Widerstand
Der Entwurf der Bundesregierung für ein neues Urhebergesetz ist ein fauler Kompromiss zwischen Nutzerrechten und Industrie. Aber das reicht der Lobby der Medienproduzenten noch lange nicht von DIETMAR KAMMERER
-citat-
...
Ein Anspruch auf funktionierende Produkte besteht allerdings schon. Daran zu erinnern, das ist das Anliegen des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV). Die Verabschiedung des vorliegenden Entwurfs komme "de facto einem Verbot der digitalen Privatkopie gleich", kontern die Verbraucherschützer. Das Recht auf Privatkopie werde ad absurdum geführt, wenn den Anbietern zugleich das Recht eingeräumt werde, digitale Kopien durch "wirksame technische Maßnahmen" zu verhindern. Schelte für den Gesetzgeber gibts daher auch von dieser Seite. Eine "unangemessene Benachteiligung des Verbrauchers" und einen "schlechten Kompromiss" nennt der Bundesverband das Reformvorhaben
Tatort Stadtbücherei
Tatsächlich wären von den Regelungen nicht nur Musikfans betroffen. Etwa für die Benutzung öffentlicher Büchereien ergäbe sich die absurde Situation, dass elektronische Zeitschriften nur an speziellen Terminals angeboten werden dürften. Inhalte, die eigentlich überall und jederzeit zugänglich sein könnten, würden künstlich eingesperrt. Die deutschen Bibliotheksverbände wünschen sich deshalb eine Klarstellung, und verlangen, "die Zugänglichmachung von elektronischen Werken in öffentlichen Bibliotheken zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch der Benutzer als verbindliche Ausnahmetatbestände zu regeln."
-/citat-
:: Datenherren ::
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posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

The Assayer: Book Reviews and Discussion for the Free-Information Renaissance
-citat-
The Assayer is site for user-contributed book reviews, with a special focus on reviewing free books. All the reviews are free information, meaning that they are copyrighted by their authors, but are available for free reading and copying under a licensing agreement.
-/citat-
:: Open Content ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341

posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

CritSuite: public annotation on the whole Web since 1997
:: Open Content ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341

posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

‘Was falsch ist am Kopierschutz’
What's Wrong With Copy Protection, John Gilmore, 27 January 2001
:: Open Content ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341

posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

WIRED 1994: "The Economy of Ideas" by John Perry Barlow
A framework for rethinking patents and copyrights in the Digital Age
(Everything you know about intellectual property is wrong)
:: Internet-Archäologie ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341

posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

A Free Information Ecology in the Digital Environment
:: Open content ::
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posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

Information as a global public good: Oxfam campaign proposal
:: Open content ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341

posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

Nature Debates: Science must ‘push copyright aside’
siehe auch: ---> Future e-access to the primary literature
:: Open Content ::
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posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

Doors of Perception - learning
:: Open Content ::
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posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

Open Source Intelligence
-citat-
The Open Source movement has established over the last decade a new collaborative approach, uniquely adapted to the Internet, to developing high-quality informational products. Initially, its exclusive application was the development of software (GNU/Linux and Apache are among the most prominent projects), but increasingly we can observe this collaborative approach being applied to areas beyond the coding of software. One such area is the collaborative gathering and analysis of information, a practice we term "Open Source Intelligence". In this article, we use three case studies - the nettime mailing list, the Wikipedia project and the NoLogo Web site - to show some the breadth of contexts and analyze the variety of socio-technical approaches that make up this emerging phenomenon.
-/citat-
:: Open Content ::
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posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

Seb's Open Research
-citat-
Pointers and thoughts on the evolution of knowledge sharing and scholarly communication, collected by Sébastien Paquet
-/citat-
:: Open Content ::
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posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

Peter Suber, FOSN Sources
Sources for the Free Online Scholarship Newsletter and FOS News blog
-citat-
Putting peer-reviewed scientific and scholarly literature on the internet and making it available to readers free of charge. Removing the barriers to serious research.
-/citat-
:: Open Content ::
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posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

Andamooka
-citat-
Andamooka hosts open content books for reading, annotation, and discussion.
-/citat-
:: Open Content ::
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posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

Open Source Web Design
-citat-
Open Source Web Design is a community of designers and site owners freely sharing designs as well as design information. If you have come to download free designs, check out the Search Designs page where you will be able to search by color and W3 validation among other things. You can also see some OSWD designs in action by visiting the Links page. If you have come for design information, look into the Forum and the Design News, which outlines articles about design across the web. If you are a designer, please become part of the family by signing up for a free membership. With your membership you'll be able to share your designs with those who are in need of them. Help make the internet a prettier place!
-/citat-
:: Open Content ::
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posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

Liber | Free the Books Campaign
-citat-
Liber is the Latin word for both "Free" (adj.) and "Book" (n.), hence the name. To be a stickler for details, one has a short i, and the other a long i, but after seeing what the Japanese do with English, I don't mind so much messing about with a dead language. ;-) These are links to various sources of information about abuses of "intellectual property", especially copyright extension, and the accompanying loss of human rights.
-/citat-
:: Open Content ::
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posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

Open Content List
-citat-
Open Content List is a site and mailing list for news, articles, announcements, and discussion of Open Content. It is maintained by Tim McCormick (http://www.tjm.org), a technology and design consultant in New York. The focus is on collaborative content projects following Open Content models (see definition below) and related theory; and related topics of collaborative content-creation and publishing, alternative systems of intellectual property & compensation, and emerging online editorial practices such as weblogging and distributed syndication.
-/citat-
siehe auch: ---> Open Content - Resources page
siehe auch: ---> Applying Copyleft To Non-Software Information
siehe auch: ---> The Common-Forum
:: Open Content ::
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posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |
 

First Monday, volume 6, number 12 (December 2001)
-citat
Free Software/Free Science by Christopher M. Kelty
Introduction: Free Software as a Problem of Value and Reputation
Over the last few years, as the Open Source/Free Software movement has become a constant in the business and technology press, generating conferences, spawning academic investigations and business ventures alike, one single question seems to have beguiled nearly everyone: "how do you make money with free software?" If the question isn't answered with a business plan, it is inevitably directed towards some notion of "reputation". The answer goes: Free Software programmers do what they love, for whatever reason, and if they do it well enough they gain a reputation for being a good coder, or at least a loud one. Throughout the discussions, reputation functions as a kind of metaphorical substitute for money - it can spill over into real economies, be converted via better jobs or consulting gigs, or be used to make decisions about software projects or influence other coders. Like money, it is a form of remuneration for work done, where the work done is measured solely by the individual, each person his or her own price for creating something. Unlike money, however, it is also often seen as a kind of property. Reputation is communicated by naming, and the names that count are those of software projects and the people who contribute to them. This sits uneasily beside the knowledge that free software is in fact a kind of real (or legal) property (i.e. copyrighted intellectual property). The existence of free software relies on intellectual property and licensing law (Kelty, forthcoming; Lessig, 1999). In considering the issue, most commentators seem to have been led rather directly to similar questions about the sciences. After all, this economy of reputation sounds extraordinairily familiar to most participants [1]. In particular two claims are often made: 1) That free software is somehow 'like' science, and therefore good; and, 2) That free software is - like science - a well-functioning 'gift economy' (a form of meta-market with its own currency) and that the currency of payment in this economy is reputation. These claims usually serve the purpose of countering the assumption that nothing good can come of system where individuals are not paid to produce. The assumption it hides is that science is naturally and essentially an open process - one in which truth always prevails. The balance of this paper examines these claims, first through a brief tour of some works in the history and social study of science that have encountered remarkably similar problems, and second by comparing the two realms with respect to their "currencies" and "intellectual property" both metaphorical and actual.
1. See in particular, the introduction to Dibona, 1999; and Eric Raymond's "The Magic Cauldron," 1999a.
-/citat-
siehe auch: ---> Christopher Kelty
siehe auch: ---> INFONOMICS portal: intellectual property rights
:: Freie Software ::
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posted by Axel Diederich | 12/11/2002 | link |


Dienstag, Dezember 10, 2002  

Institut für kritische Theorie
-citat-
Das InkriT sieht seine Aufgabe in der Förderung kritischer Theorie, wie sie sich in unterschiedlichen Ausprägungen und in Wechselwirkung mit sozialen Bewegungen im 19. und 20. Jahrhundert entfaltet hat. Unter den Bedingungen fortgeschrittener Globalisierung betreibt es in internationaler wissenschaftlicher Kooperation kritisch-theoretische Studien und Forschungen. Seine wichtigste Aufgabe ist die Herausgabe des Historisch-kritischen Wörtberbuchs des Marxismus (HKWM).
-/citat-
:: Wissenschaft ::
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posted by Axel Diederich | 12/10/2002 | link |
 

wordmap - web search
taxonomic search
:: Suchmaschinen ::
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posted by Axel Diederich | 12/10/2002 | link |
 

making libraries more usable for everyone
-citat-
mission impossible?
Library-Usability was created to help make libraries work better for everybody. You think libraries are important. You believe that they can change lives and play a critical role in our society. You may use your library for school or for work. You may use your library to teach yourself something or strictly for pleasure. It may be that you work in a library, shelving books, answering questions, cataloguing materials, or telling stories to children. It really doesn't matter where you work in the library, you have some insight you can contribute. We'd like to hear from you, and so would others.
library-usability.org is dedicated to the idea that libraries are critical to our communities. But to help people meet their needs, libraries must be usable in every facet of their service. Usability is about more than just software. It's about helping people accomplish their goals, and library usability asks: what can we do to help people in the way we operate, in the way we publish, in the way we deliver service, and in the way we use technology?
Now more than ever we think that these are critical questions. And we think that through the free and open exchange of ideas and experience we can help make libraries better.
-/citat-
:: Bibliotheken ::
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posted by Axel Diederich | 12/10/2002 | link |
 

19C3: Out Of Order
27., 28. und 29. Dezember 2002 Haus Am Köllnischen Park (HAKP) Berlin
-citat-
Der Chaos Communication Congress ist ein dreitägiger Congress über Technologie, Gesellschaft und Utopien. Der Congress bietet Vorträge und Workshops zu einer Vielzahl an Themen rund um Informationstechnologie, Computersicherheit, Internet, Kryptographie und den kritisch-schöpferischen Umgang mit Technologie und Diskussionen über die Auswirkungen technologischer Entwicklung auf die Gesellschaft.
-/citat-
:: Netzkultur ::
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posted by Axel Diederich | 12/10/2002 | link |
 

Lernwerkstatt Geschichte
-citat-
Die Lernwerkstatt Geschichte - betreut vom Historischen Seminar der Universität Hannover sowie vom Kulturarchiv der Fachhochschule Hannover - möchte Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften Handwerkszeug für wissenschaftliches Arbeiten anbieten. Mit unserem Angebot möchten wir zudem die Nutzung des Internets im Geschichtsunterricht fördern. Die Lernwerkstatt Geschichte versteht sich dabei als Schnittstelle zwischen der praktischen Arbeit in der Schule und den wissenschaftlichen Ressourcen der Universität. Foren und Chats (geplant für das Frühjahr 2002) sollen den interaktiven Charakter der Lernwerkstatt unterstreichen und somit den Austausch von Informationen fördern und erleichtern.
-/citat-
siehe auch: ---> Umgang mit Quellen im Archiv
:: Geschichte ::
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posted by Axel Diederich | 12/10/2002 | link |


Montag, Dezember 09, 2002  

TheOpenCD
-citat-
The OpenCD is a collection of high-quality Open Source Software. All of the programs on the disc run under Windows; the disc is intended to be an Open Source showcase. New users can try out Open Source software in the comfort of their own, familiar operating system, rather than having to take the drastic step of reformatting their hard drive to install Linux. Currently, the disc is aimed solidly at non-techies. The primary audience is expected to consist mostly of people who use computers regularly for their work, but are not power users. This might be, for example, Jane from Accounting, who spends a lot of time working on spreadsheets and checking her email. She can find her way around the computer without too much trouble, but wouldn't know a kernel from a TCP/IP stack. By showing the benefits of Open Source Software to users such as these, we hope to encourage its adoption -- in the workplace, in schools, and by individuals. The OpenCD features a CD browser application that allows for easy browsing of the programs on the CD. It also includes a selection of essays about Open Source philosophy, and links to other programs that might be of interest.
-/citat-
:: Open Source ::
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posted by Axel Diederich | 12/9/2002 | link |
 

The Ivan Illich Archive
-citat-
Ivan Illich can be considered one of the most radical political and social thinkers in the second half of the twentieth century. His aim is to analyze the institutional structures of industrialized society and to provide both rigorous criticism and a set of alternative concepts.
-/citat-
siehe auch: ---> Ivan Illich
thanx ---> Karl Dietz
:: Wissenschaft ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-28 / id-e-701

posted by Axel Diederich | 12/9/2002 | link |
 

Hypermedia - Lehren am Ende des Durchblicks.
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 12/9/2002 | link |
 

Enzyklopädien, Allgemeinwissen und Gesellschaft
Enzyklopädien als Indikatoren für Veränderungen der gesellschaftlichen Bedeutung von Wissen, Bildung und Information
siehe auch: ---> Ordnungen des Wissens
siehe auch: ---> Populäre Enzyklopädien
:: Wissen ::
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posted by Axel Diederich | 12/9/2002 | link |
 

Bildersprache | Otto Neurath | Visualisierungen
-citat-
"Wer schnellen und bleibenden Eindruck machen will, bedient sich der Bilder." Otto Neurath
Bilder und Bildzeichen bestimmen zunehmend die Kommunikation. Visuelle Leitsysteme prägen öffentliche Räume. Die soziale Ordnung steckt voller Bedeutungen, die bildlich vermittelt werden. Was heute zum Medienalltag gehört, hat seinen Ursprung in Otto Neuraths Visualisierungssystem Isotype [International System of Typographic Picture Education]. Doch weit über die bekannten Piktogramme hinaus war Neurath vor allem ein Visionär der multimedialen Wissenskultur. Beiträge internationaler Designer und Theoretiker vergegenwärtigen in diesem Buch die Impulse aus Neuraths Visualisierungsansatz. Dieses Projekt, das im "roten Wien" der zwanziger Jahre seinen Anfang nahm und im holländischen Exil fortgesetzt wurde, beschränkte sich aber nicht auf den Aspekt grafischer Gestaltung allein. Als radikaler Sozialreformer suchte Neurath nach einer Möglichkeit, die Gesellschaftsverhältnisse in allgemein verständlicher Form sichtbar zu machen und dadurch Veränderungen zu unterstützen. Aus Bildzeichen wurde eine neue Bildersprache konstruiert, die schließlich als ein visueller Thesaurus den Zugang zum Wissen zu demokratisieren versprach. Auch die Wissenschaft selbst sollte von den neuen Visualisierungen profitieren. In diesem Buch wird keine Historisierung Neuraths versucht, im Gegenteil: im Sinne einer Archäologie der Wissensgesellschaft einerseits, der aktuellen medienwissenschaftlichen Wende zum Bild (Iconic turn) andererseits wird die Aktualität seines Ansatzes vorgeführt. Neben einer Rekonstruktion der Bildersprache bietet diese Publikation aktuelle Stellungnahmen zu Neurath von Theoretikern und Designern - nicht ohne die Frage nach den Visualisierungen im digitalen Zeitalter neu zu stellen. An Kommunikation und Medien theoretisch wie praktisch Interessierte werden damit gleichermaßen angesprochen, nicht zuletzt da die Frage nach einer Demokratisierung des Zugangs zum Wissen auch unter veränderten medientechnischen Bedingungen eine politisch brisante geblieben ist.
-/citat-
Bildersprache | Otto Neurath | Visualisierungen
ein Buch von Frank Hartmann und Erwin K. Bauer
WUV Universitätsverlag, Wien, Okt. 2002

168 Seiten, gebunden, ca € 29,- (ISBN 3-85114-704-9)
:: Bildersprache ::
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posted by Axel Diederich | 12/9/2002 | link |


Samstag, Dezember 07, 2002  

Gerhard Haupt. Berliner AICA-Symposium 1999
Kritik im Netz - Internet als Medium und Werkzeug der Kunstkritik
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posted by Axel Diederich | 12/7/2002 | link |


Freitag, Dezember 06, 2002  

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posted by Axel Diederich | 12/6/2002 | link |


Mittwoch, Dezember 04, 2002  

Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jh. & Sozial.Geschichte
-citat-
Wir über uns
Die Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts ist Mitte der achtziger Jahre aus einem Zusammenschluß von Historikerinnen, Medizinern, Psychologinnen und Sozialwissenschaftlern hervorgegangen. Sie setzte sich die Aufgabe, ein Forum für interdisziplinär angelegte Forschungen über die Kontinuitäten und Brüche der Sozial-, Wissenschafts-, Mentalitäten- und Wirtschaftsgeschichte der dreißiger bis fünfziger Jahre zu bieten. Das Ziel waren fächerübergreifende geschichtswissenschaftliche Studien und Quelleneditionen mit den thematischen Schwerpunkten Weltwirtschaftskrise, NS-Herrschaft und Kalter Krieg.
Den ersten institutionellen Rahmen für dieses Projekt bildete die 1984 in Hamburg gegründete Dokumentationsstelle für NS-Sozialpolitik. Im Sommer 1986 wurde diese Einrichtung zur Hamburger Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts umgegründet. Damit waren die Voraussetzungen geschaffen, um zusätzlich zu den laufenden Forschungsschwerpunkten ein Archiv und eine Bibliothek aufzubauen. 1998 zog die Hamburger Stiftung nach Bremen um und wurde in Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts umbenannt.
Die Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts gab von 1986 bis 2002 das Periodikum 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts heraus. Der Titel, das Grenzjahr zum 21. Jahrhundert, war Programm: Die sozialen, ökonomischen und kulturellen Prozesse des vergangenen 20. Jahrhunderts sollten rekonstruiert werden, auch um die Entwicklungstendenzen der Gegenwart besser begreifen zu können. Wobei sich die Redaktion vor allem die Aufgabe gesetzt hatte, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und mentalen Wirklichkeiten und Nachwirkungen des Faschismus auzuleuchten. Dabei konnte sie auf die laufenden Forschungsvorhaben der Stiftung zurückgreifen, begriff sich jedoch immer auch als Forum für alle sozialgeschichtlichen Strömungen und Tendenzen. Die Impulse, die in den 80er Jahren von der Zeitschrift ausgegangen sind, haben sich inzwischen breit durchgesetzt.
Die Zeit ist jedoch ist nicht stehen geblieben, sie hat sich ungeheuer beschleunigt. Die Menschen, die Dinge und die gesellschaftlichen Beziehungen verändern sich in einem atemberaubenden Tempo. Von diesen Umbrüchen kann sich eine Zeitschrift, die lebendig sein will, nicht fernhalten. Deshalb erscheint unsere Zeitschrift ab 2003 mit neuem Konzept und unter neuem Namen: Sozial.Geschichte. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts. Die neue Folge Sozial.Geschichte wird verstärkt historische Analysen über die Umbrüche der Gegenwart präsentieren, von der euro-zentrischen Perspektive abrücken und sich um eine global vergleichende Perspektive bemühen. Ansonsten wollen wir die Tradition von 1999 fortsetzen und uns um gut lesbare und verständliche Texte bemühen: Wir wollen uns nach wie vor an die Maxime des französischen Historikers Marc Bloch halten, daß selbst die komplizierteste nicht-narrative Geschichtsschreibung auch für den historischen Laien verständlich bleiben muß.
Inzwischen kann die Stiftung für Sozialgeschichte für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts auf eine fünfzehnjährige Tätigkeit zurückblicken. Sie hat eine Reihe von Forschungsprojekte abgeschlossen – siehe die Veröffentlichungen der Stiftung auch auf dieser Website –, wobei in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre die Edition der Akten des Nürnberger Ärzteprozesses und die damit einhergehende Erforschung seiner Vorgeschichte, Themen und Folgen den Schwerpunkt bildete. Für die nächsten Jahre stehen Untersuchungen über die Geschichte der Massenvernichtungswaffen sowie zur Wirtschafts-, Unternehmens- und Wissenschaftsgeschichte der dreißiger bis sechziger Jahre auf dem Forschungsprogramm. Generell geht die Tendenz dahin, die Fragestellungen auf entscheidende Probleme einer kritischen Historie des "kurzen" 20. Jahrhunderts zu konzentrieren.
-/citat-
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posted by Axel Diederich | 12/4/2002 | link |
 

tdh - Kinder in bewaffneten Konflikten
-citat-
Kindersoldaten: Ein Überblick
Etwa 300.000 Kinder und Jugendliche kämpfen als Soldaten in den Kriegen und Bürgerkriegen dieser Welt. Weitere Hunderttausende sind in Regierungsarmeen oder in bewaffneten Milizen eingebunden und können jederzeit zum Kämpfen gezwungen werden. Moderne Waffentechnik ermöglicht den Bau von einfach zu bedienenden leichtgewichtigen Kleinwaffen - die Waffen sind »kinderleicht« geworden. Warum werden Kinder als Soldaten missbraucht? Die Antworten darauf sind vielfältig: Weil erwachsene Rekruten fehlen, weil Kinder gehorsamer und leichter zu manipulieren sind und keinen Widerstand leisten. Sich des Wertes ihres Lebens und des Lebens anderer oftmals nicht bewusst, werden Kinder durch den militärischen Drill zu rücksichtslosen Kampfmaschinen. Da sie wenig Sold bekommen und weniger essen sind sie außerdem billiger. Sie dienen als Träger, Spione und Boten, sie verrichten Wachdienste an Straßensperren. Im Kampf - wie im Irak oder in Burma geschehen - werden sie als lebende Minensucher buchstäblich verheizt. Mädchen werden als »Soldatenbräute« missbraucht. Häufig ohne Familie, verwaist, entwurzelt und völlig verarmt, kommen sie - den Schutz der Gruppe suchend - freiwillig zum Militär, wo sie aus ihrer Sicht wenigstens versorgt werden. Zum Morden gezwungen, sind sie zugleich wehrlose Opfer, die schwerste körperliche und seelische Schäden davontragen.
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