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Montag, März 31, 2003  

They Rule
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A BRIEF EXPLANATION
They Rule is a website that allows you to create maps of the interlocking directories of the top 100 companies in the US in 2001. The data is static, so it is fast becoming out of date, as companies merge and disappear and directors shift boards.
ABOUT
Background
C.Wright Mills wrote "The Power Elite" in 1956 documenting the inter-connections of the most powerful people in the United States. Since then some of the faces have changed but the general situation has only become more extreme. Now fewer companies control more of the economy and oligopolies exert control in nearly every sector of the economy. The people who head up these companies swap on and off the boards from one company to another, and in and out of government committees and positions. These people run the most powerful institutions on the planet, and we have almost no say in who they are. This is not a conspiracy. They are proud to rule. And yet these connections of power are not always visible to the public eye.
Overview
They Rule aims to make some of the relationships of the elite of the US ruling class visible. It allows users to browse through the interlocking directories of some of the most powerful American companies and easily run searches on them. If a user finds an interesting website about a company or director they can add it to a list of URLs relevant to that company or director. A user can save a map of connections complete with their annotations for others to view. Future users can then show approval for URLs and maps by submitting a vote. They Rule is a starting point for research about these powerful individuals and corporations.
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342 / id-e-881 / id-e-892

posted by Axel Diederich | 3/31/2003 | link |
 

Berliner Gesellschaft zur Foerderung der Kurdologie e.V.
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Die Berliner Gesellschaft zur Förderung der Kurdologie e. V. (BGFK) ist ein gemeinnütziger, parteienunabhängiger Verein. Sie wurde am 1. September 1999 gegründet und führt seitdem die Arbeit der Kurdistan-AG der Freien Universität Berlin fort. Ihr Ziel ist die Förderung der Kurdologie bzw. der kurdischen Studien. Diese beiden Bezeichnungen werden von der BGFK synonym verwandt und meinen die interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Kurdistan und den Kurdinnen und Kurden sowohl in ihren Herkunftsstaaten als auch in der Migration. Die gegenwärtigen Schwerpunkte der BGFK liegen in den Bereichen Migrationsforschung sowie Frauen- und Geschlechterstudien: 1998 erhielt die BGFK den Margherita-von-Brentano-Preis der Freien Universität Berlin für die Förderung von gender studies in kurdologischer Forschung und Lehre. Die BGFK ist Träger des Europäischen Zentrums für Kurdische Studien, das die Forschungsprojekte der BGFK leitet und koordiniert.
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:: Kurdologie ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-28 / id-e-8492

posted by Axel Diederich | 3/31/2003 | link |
 

Simanowski: Hypertext
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Hypertext: Merkmale, Forschung, Poetik von Roberto Simanowski
Die Diskussion um den Hypertext ist älter als das WWW, das, als Mega-Hypertext, seine populärste Umsetzung darstellt. Seit Theodor Holm Nelson in den 60er Jahren Hypertext als "non-linear text" bezeichnete, gab es Zeit und Raum genug für Missverständnisse. Einmal abgesehen von Gérald Genettes völlig anderem Hypertextbegriff aus den frühen 80er Jahren, bestehen Meinungsverschiedenheiten und Zweifel darin: 1. inwiefern ein intern oder extern verlinkter Hypertext als geschlossenes oder offenes Gebilde zu lesen ist; 2. inwiefern die Leser selbst im Hypertext schreiben (und somit zu Koautoren werden) oder nur vorgegebenen Links folgen (und somit für viele noch immer zu Koautoren werden) können; 3. ob die Macht des Autors im Hypertext gesunken oder gestiegen ist; 4. ob der Hypertext dekonstruktivistische Theorien umsetzt oder negiert; 5. ob computererzeugte aleatorische Texte Zukunft oder Sackgasse der Literatur im Rechner sind; 6. wie man Links semantisieren kann und 7. welches Potential der Hypertext für die Literatur besitzt. Der Beitrag greift diese Fragen auf und versucht, in einer umfangreichen Erörterung einige davon zu klären.
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:: Netzkultur ::
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posted by Axel Diederich | 3/31/2003 | link |
 

Serialität: Reihen und Netze
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In den sechziger Jahren formulierte Marshall McLuhan die These, daß die instantane Technik elektronischer Medien die Linearität, die durch das Alphabet und den Buchdruck gefördert worden sei und die unser Denken strukturiere, in ein Nebeneinander und in eine Gleichzeitigkeit transformiere [1]. Der von McLuhan konstatierte medienkulturelle Umbruch kann durch die Figuren der Reihe und des Netzes beschrieben werden. Das TheaLit-Laboratorium Serialität: Reihen und Netze, das vom 31.10.-11.12. 1999 stattgefunden hat, ging der Serialität als Produktionsbedingung von Kunst, Literatur, Architektur, Film, Video und Musik nach und diskutierte die Figuren der Linearität und des Netzes in verschiedenen Veranstaltungsreihen (Ausstellung, Symposium, Filmprogramm, Konzert). Die Netzdarstellung des Laboratoriums erzeugt ein Nebeneinander von Linearitäten, die sich überlagern und verweben, indem verschiedene Serien gebildet und miteinander vernetzt werden: Die Beiträge der Teilnehmerinnen sind unter ihrem Namen in alphabetischer Reihenfolge zu finden, über die Veranstaltungsserien oder über Symbole und Begriffe, die den Teilnehmerinnen von den Herausgeberinnen zur Zuordnung angeboten wurden. Durch die Symbole und Begriffe werden die einzelnen künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträge bzw. die Veranstaltungsserien jenseits von Unterteilungen wie Kunst und Wissenschaft verknüpft. Welche Beziehungen durch dieses Nebeneinander von Reihe und Netz möglich werden, obliegt der Lektüre und dem Sehen der Surfer.
[1] "Mehr als dreitausend Jahre hindurch wurde die Geschichte des Abendlandes durch das phonetische Alphabet bestimmt […]. Das Gerade, das Kontinuum […] wurde zum Organisationsprinzip des Leben. 'Wer a sagt, muß b sagen.'" Über die Welt der "elektrischen Kommunikation" schreibt McLuhan: "Wir leben in einer brandneuen Welt der Gleichzeitigkeit. Die 'Zeit' hat aufgehört, der 'Raum' ist dahingeschwunden. Wir leben heute in einem globalen Dorf […] Unsere elektrisch durchformte Kultur hat uns gezwungen, die gewohnte Klassifikation von Fakten durch den Habitus der Wahrnehmung von Strukturen zu ersetzen. Wir sind nicht mehr fähig Stück für Stück, Schritt um Schritt lineare Abfolgen zu entwickeln, weil die augenblickliche Kommunikation dafür sorgt, daß sich gleichzeitig alle Umwelts- und Erfahrungsfaktoren im Zustand aktiver Wechselwirkung befinden" (Marshall McLuhan, Das Medium ist Massage. Frankfurt/Main, Berlin, S. 44 und 63).
Elke Bippus
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Von Text zu Metatext: Gedanken zum Hypertext - Der Entwuf eines Textmodells
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posted by Axel Diederich | 3/31/2003 | link |
 

Deutsche Gesellschaft für Semiotik DGS e.V.
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Was ist Semiotik?
Die Semiotik ist die Wissenschaft von den Zeichenprozessen in Natur und Kultur. Zeichen übermitteln Informationen in Zeit und Raum. Ohne sie wären Kognition, Kommunikation und kulturelle Bedeutungen nicht möglich. Das Nachdenken über Zeichen und Zeichenprozesse ist so alt wie die abendländische Philosophie. Auch in anderen Kulturen findet sich früh eine Aufmerksamkeit auf die symbolische Verfasstheit ihrer Existenz. Die semiotischen Fragestellungen sind älter als alle wissenschaftlichen Einzeldisziplinen und daher geeignet ihre Isolierung zu überwinden und ihre Spezialisierungen teilweise aufzuheben. Aber wenn wir von Wissenschaft im heutigen Sinn reden, so ist die Semiotik eine Wissenschaft des 20. Jahrhunderts, die den kulturellen Avantgardebewegungen viele Impulse verdankt. Zeichenproduktion, ihre Interpretation und Interaktionen sind Gegenstand der Semiotik. Dabei beschäftigt sie sich keineswegs nur mit der menschlichen Kultur, sondern etwa auch mit Wahrnehmungs-, Orientierungs- und Interaktionsverhalten bei Tieren und Pflanzen, sowie mit Signalprozessen im Inneren von Organismen und Informations- verarbeitung in Maschinen. Die Semiotik als Grundlagen- und Metawissenschaft geht der Frage nach der Zeichenhaftigkeit natürlicher und kultureller (wie z.B. technischer) Phänomene nach. Dabei bietet sie unterschiedlichen Disziplinen und Praxisfeldern ein interdisziplinäres Forum an und stellt eine theoretische Grundlage für den Dialog zwischen den Kulturen bereit.
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:: Wissenschaft ::
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Hypertext
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Dieses Dokument bietet kurze und bündige Informationen zu Geschichte, Forschungen, Literatur und Software rund ums Thema Hypertext. Es will vor allem auch Web-Autoren ein Gefühl für "echtes Hypertexting" vermitteln.
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Florian Cramer
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Time's Up Think Tank - Tactical Media
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museum in progress
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"...Nur als Pionier hat das Museum Sinn." Alexander Dorner
museum in progress hat die Veränderungen im Vermittlungszu- sammenhang von Kunst aufgegriffen und innovative Modelle der Kooperation zwischen Wirtschaft, Kunst und Medien entwickelt. Der 1990 gegründete Kunstverein organisiert Ausstellungen in Medien wie Tageszeitungen, Wochenmagazinen, Plakatflächen, Gebäudefassaden, TV, Internet und integriert damit Kunst ins Spannungsfeld des täglichen Lebens. Das Museum des 21. Jahrhunderts existiert als flexible Stuktur und etabliert seine Auftrittsformen direkt im Medienraum. Durch Kooperationen mit Medienträgern wie DER STANDARD, Gewista oder ORF Kultur operiert museum in progress mit der Präsentation künstlerischer Projekte in Printmedien, auf Plakatwänden oder an Gebäudefassaden mit einer außerordentlich hohen Frequenz im öffentlichen Raum.
"Der neue Typ des Kunstinstituts kann nicht nur kein Kunst-Museum imbisherigen Sinne sein, sondern gar kein Museum. Der neue Typ würde ehereinem Kraftwerk gleichen, einem Erzeuger von neuen Kräften." Alexander Dorner (1893 - 1957)
museum in progress ist ein privater Kunstverein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, innovative und zeitgemäße Präsentationsformen für Gegenwartskunst zu entwickeln. Seit 1990 werden unter dem Signet "museum in progress" in verschiedenen Medien Ausstellungsräume geöffnet, die zeitgenössische Kunst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Praxis von museum in progress ist medienspezifisch, kontextabhängig und temporär. Dies gilt sowohl für einzelne Projekte als auch die gesamte Struktur. Unabdingbare Voraussetzung für die Aktivitäten des museum in progress ist die Unabhängigkeit der künstlerischen Entscheidung, die durch verbindliche Verträge mit sämtlichen Kooperationspartnern geschützt wird. museum in progress adressiert Öffentlichkeit sowohl für internationale zeitgenössische Kunst als auch für den offenen gesellschaftlichen Diskurs. In diesem Sinne handelt museum in progress unabhängig von politischer Einflußnahme.
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:: Netzkultur ::
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Gerhard Grössing: Warum etwas wird
Zur Selbstorganisation rekursiver Erprobungen im Möglichkeitsraum
:: Netzkultur ::
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Margarete Jahrmann: THEORY +lectures
Web 3D Technologien, Gendertechnologien und Semiologischer Guerilla, Sampling und Subversiven Interaktionsstrategien
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

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Fachinformation Filmwissenschaft
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Fachinformation Filmwissenschaft ist ein unabhängiger Literatur-Informationsdienst von Daniel Kälberer. Ziel ist es, dem filmwissenschaftlichen (allerdings nicht nur dem akademischen) Interesse ein klein wenig auf die Sprünge zu helfen. Dabei kommt es mir insbesondere auf Aktualität an, d.h. es wird versucht möglichst viele Neuerscheinungen aufzunehmen (der internationale Markt ist allerdings sehr unübersichtlich - es wird größere Lücken in der Aufarbeitung geben). Ein weiteres Kriterium ist die Länge: Internetseiten, bei denen man ewig nach unten skrollen muss, wird es nicht geben. Dies bedeutet, dass 1. mit spezielleren (kleinteiligen) Begriffen gearbeitet wird und Hierarchien entstehen, und dass 2. ältere Einträge rausfliegen können - es besteht hier kein Anspruch auf einen Überblick über sämtliche Klassiker zu einem bestimmten Begriff. Es sei auf die Literaturlisten von guten Neuerscheinungen sowie auf die einschlägigen Bibliografien (M.Hagener/M.Töteberg (Hg.): Film - An International Bibliography. Stuttgart & Weimar 2002) verwiesen. Der Inhalt dieser Datenbank ist von vielen Zufällen geleitet. Die ständige Neuaufnahme von Titeln wird dem entgegenarbeiten. Aufgenommen werden nicht nur Bücher, sondern auch Artikel aus Fachzeitschriften und Anthologien. Bei den Fachzeitschriften wurden bislang Cinema Journal, Film History, Screen und montage/av umfangreich berücksichtigt, weitere werden folgen. Sortiert wurden die Einträge nach Stichworten und nach Personen. Ausgangspunkt bei den Stichworten sind 11 Hauptbegriffe. Auch ohne Klassifizierungstheorie entsteht eine Systematik durch das Nachdenken über neue Einträge, obwohl ich mir dessen bewusst bin, dass nicht jede Erwartungshaltung befriedigt werden kann (im Prinzip gilt es, sich durch das Allgemeine zum Spezifischen vorzuarbeiten). Der Charakter der Datenbank soll und wird sich im Laufe der Zeit ändern - wohin ist nicht bekannt. Leider kann nicht jeder Eintrag auf seine Korrektheit hin überprüft werden. Als zusätzliches Angebot gibt es eine Linksammlung zur weiteren Literatur-Recherche, deren Aktualisierung und Ergänzung allerdings derzeit nicht erfolgen kann. (Dieses Internet-Informationsangebot ist eine zeitlich begrenzte One-Man-Show!)
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:: Film ::
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posted by Axel Diederich | 3/31/2003 | link |
 

Manuel DeLanda: Von der Illusion des Fortschritts
-citat-
"Die Informationstechnologien werden kein neues Zeitalter einläuten. Sie werden sich vielmehr mit einem komplexen Bestand alter Ideen und Erfindungen verbinden und neue Möglichkeit etablieren"
De Landa ist eine ebenso unüberhörbare wie unverzichtbare Stimme in der aktuellen Medienphilosophie. In seinen Büchern "War in the Age of Intelligent Machines" und "Phylum: a Thousand Years on Nonlinear History" erteilt er den linearen Erzählsträngen der traditionellen Geschichtsschreibung eine radikale Absage und arbeitet die Entwicklung der modernen Zivilisation aus der Perspektive des Systemtheoretikers auf. Demnach ist der Motor des Fortschritts nicht der Sieg einer Idee/Innovation über eine andere. Das Betriebssystem Gesellschaft funktioniert vielmehr über die zufällige Begegnung und Durchmischung erfolgreich nebeneinander existierender Ideen. Historischer Wandel kann daher nicht als produktiver Akt gezielter Überlegungen angesehen werden, sondern als Resultat eines komplexes Zusammenspiels mehrerer Parallelhandlungen, die durch permanente Interaktion, Wiederholung und gegenseitige Befruchtung zentrale Werte und Ideen einer Gesellschaft formulieren.
Biographie:
Manuel De Landa wurde 1952 in Mexiko geboren und lebt seit 1975 in Manhattan, New York. Vor seinem Durchbruch als Autor, Philosoph und Künstler arbeitete De Landa als Filmemacher und Programmierer. Im Moment arbeitet De Landa an einem Buch über Kultur und ökonomischen Wert.
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:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342 / id-e-28

posted by Axel Diederich | 3/31/2003 | link |
 

Geschichte und Theorien des Radios
:: Radio ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-72 / id-e-47

posted by Axel Diederich | 3/31/2003 | link |
 

Bakounine Oeuvres complètes
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Introduction
This CD-ROM brings together the writings of the Russian anarchist Michail Aleksandrovic Bakunin. It includes images and transcriptions of more than 1200 letters and more than 350 texts that Bakunin wrote in the period 1823-1876. Much of the material is unique: the CD-ROM contains hundreds of texts that have not been published before. Many others are being made available for the first time integrally and in their original language. Bakunin devoted his life to politics and played a major role in revolutionary movements in the second half of the 19th century. As an activist he participated in many of the uprisings that swept through Europe after 1848 and he was invol-ved in the foundation of revolutionary groups and secret organizations. As a political thinker, he was a prolific writer who produced numerous articles and speeches, helped to draw up programs for political parties, and wrote letters of protest and pamphlets. Moreover, at each period of his life he was exchanging letters with dozens of correspondents, members of his family as well as political friends. Apart from the writings and letters of Bakunin, the CD-ROM contains miscellaneous materials, like notes Bakunin made on works he studied, codes he used for some of his correspondence, and personal documents.
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:: Anarchismus ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-4159 / id-e-28 / id-e-813 / id-e-47

posted by Axel Diederich | 3/31/2003 | link |


Samstag, März 29, 2003  

Context XXI Papyrothek
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342 / id-e-7344

posted by Axel Diederich | 3/29/2003 | link |
 

XFML hierarchical faceted metadata exchange standard
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XFML Core is an open XML format for publishing and sharing hierarchical faceted metadata and indexing efforts. XFML Core is lightweight and easy to implement, yet uniquely powerful.
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:: Internet ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-734

posted by Axel Diederich | 3/29/2003 | link |
 

Was das Medium mit dem Wissen macht.
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McLuhan und die Wissensorganisation von Christian Swertz
Einleitung
Aus meinem Bürofenster sehe ich auf den Spielplatz der Bielefelder Laborschule. Es ist Frühstückspause und der Spielplatz ist voller Kinder, die herumlaufen, klettern und schaukeln. Mehrere Kinder sind auf die Schaukel geklettert, andere geben Anschwung oder stehen neben der Schaukel und gestikulieren. Ein Bild, bei dem mir als Pädagogen viele Fragen einfallen: Warum steht eine Schaukel auf dem Schulspielplatz? Was lernen die Kinder in der Pause? Was kommt in der Schaukel zum Ausdruck? Welche kulturellen Gehalte werden implizit tradiert? Dass eine Schaukel schaukelt und nicht wippt ist trivial. Aber worin unterscheidet sich z.B. eine Schaukel von einem Klettergerüst? Die Interpretation der Eigenbewegung der Schaukel als Metapher für unsere mechanisierte Gesellschaft, in der wir von Maschinen bewegt werden, ohne uns selbst zu bewegen, deutet die Reichweite der Fragen an. Erwachsene schaukeln selten. Sie spielen mit Fernsehern, Computern usw. Diese Spielzeuge1 enthalten wie die Schaukel ein implizites Wissen. Um das implizite Wissen in Medien geht es in diesem Artikel. Medien enthalten explizites und implizites Wissen. Das explizite Wissen wird als Zeichen an die symbolische Dimension eines Mediums gebunden. Das implizite Wissen wird in die physikalische Dimension des Mediums eingebaut. Die physikalische Dimension enthält im Gebrauch geltende Spielregeln für die Rezeption der symbolischen Dimension. Diese Spielregeln werden meist habitualisiert. Um das Sprachspiel zwischen Medien vernünftig spielen zu können, ist es erforderlich, diese Spielregeln explizit zu machen und bei der Organisation des expliziten Wissens zu beachten. Dazu werden hier die Arbeiten der Toronto School herangezogen. Für die aufgeworfene Frage relevant sind vor allem die Arbeiten von Innis und McLuhan, weniger die von Postman und deKerckhove. Wegen der Besonderheiten von McLuhans Arbeiten ist zunächst eine Annäherung an seine Denkstruktur als Grundlage für das Verständnis seiner Arbeiten erforderlich. Die Besonderheiten von McLuhans Denkstruktur machen es erforderlich, seine Arbeiten nicht zu rezipieren, sondern sie auf Grundlage einer Medientheorie neu zu formulieren. Daher wird hier im zweiten Abschnitt zunächst ein Medienbegriff vorgelegt. Davon ausgehend wird anhand der Arbeiten von McLuhan und seiner Unterscheidung von heißen und kalten Medien sowie der Arbeiten von Innis und seiner Untersuchung von medialer Zeit und medialem Raum die Sichtweise der Toronto School vorgestellt. Anschließend werden Konsequenzen für die Wissensorganisation diskutiert. ...
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:: Wissen ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-28

posted by Axel Diederich | 3/29/2003 | link |
 

textz.com - we are the & in copy & paste
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 3/29/2003 | link |
 

interdisciplines : The Future of Web Publishing
Back to the Oral Tradition Through Skywriting at the Speed of Thought
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 3/29/2003 | link |
 

profil online: „Sterben mit der Schönheit im Hirn“
-citat-
Der Philosoph Klaus Theweleit über die zwiespältigen Anti-Bush-Interventionen von Künstlern und Intellektuellen, über Glamour, Tod und Denksplitter, über Jayne Mansfields Wahrheiten und Gerhard Schröders Lügen.
-/citat-
:: Irak ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-8465

posted by Axel Diederich | 3/29/2003 | link |
 

Machtmedien
:: Medien ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 3/29/2003 | link |


Freitag, März 28, 2003  

Die Zeit: Irak-Konflikt - Reden
:: Irak ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-8465

posted by Axel Diederich | 3/28/2003 | link |
 

Zwischen Roller, Petticoat und Rock 'n' Roll
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Zwischen Roller, Petticoat & Rock ´n´ Roll
Lebenswelten in den 50er und 60er Jahren
Unter dem Aspekt „Lebenslanges Lernen“ entwickelten Stadtarchiv und Stadtbibliothek das Projekt „Zwischen Roller, Petticoat & Rock ´n´ Roll. Lebenswelten in den 50er und 60er Jahren“. Ziel ist es Interessierte zu finden, die Interviews und Gespräche mit ehemals „Halbstarken“, „Motorbienen“, „TwisttänzerInnen“, „KJ-lerInnen“, „StubenhockerInnen“, Verliebten usw. machen. Die Ergebnisse werden gesammelt, bearbeitet und präsentiert. Stadtarchiv und Stadtbibliothek Dornbirn erhielten von dem Büro für europäische Bildungskoordination Sokrates als Vertreter Österreichs den Zuschlag für das Projekt im Rahmen von Gundtvig 2, Lernpartnerschaften. Ziel ist die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch unterschiedlicher Erwachsenenbildungsein- richtungen aus verschiedenen Ländern. Die Projektparter kommen aus Island, Norwegen, Griechenland, Italien und Finnland. Koordiniert wird das Projekt „Educational Triangles“ von einer der größten Bibliotheken Litauens. Der österreichische Beitrag wird von der Donauuniversität Krems evaluiert. Geplant sind neben einer Auftakt- und Abschlussveranstaltung begleitende Lesungen, Lesekreise und Erzählcafés. Für uns steht neben dem Gewinn von historischen Wissen vor allem der Erwerb sozialer Kompetenz im Vordergrund. Durch das Projekt sollen neue Kommunikationswege und –möglichkeiten erlernt werden. Die TeilnehmerInnen, die Interviews durchführen, erfahren durch die neuen sozialen Kontakte, Gespräche innerhalb der Gruppe, zusätzliche Lektüre sowie durch die inhaltliche Begleitung von Stadtarchiv und Stadtbibliothek einen nachhaltigen Lernprozess. Die zweite Gruppe, die der ZeitzeugInnen, gehört der Generation der „Alten“ an. Dadurch, dass nun sie als zeitgeschichtliche Experten gefragt sind, erleben sie ihr „alt sein“ auf sehr positive Weise. Sie nehmen aktiv teil und werden durch die Interviews, zusätzliche Gespräche und die Rahmenveranstaltungen wieder in die öffentlichen Kommunikation – und zwar an sehr prominenter Stelle – eingebunden. Das Projekt wird im Rahmen von Sokrates von der Europäischen Kommission gefördert.
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:: Geschichte ::
/ id-e-47 / id-e-812

posted by Axel Diederich | 3/28/2003 | link |
 

THE PROJECT OF DIGITAL DEMOCRACY AND SUSTAINABLE INFORMATION SOCIETY (SIS)
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The Town of Kouvola, together with European partner towns and cities, is launching the Project of Digital Democracy and Sustainable Information Society. The main target of the project is to motivate young Europeans to participate in local and global decision-making and government whilst at the same time increasing their knowledge of the Information Society and their skills as e-citizens. A SIS-portal has been developed to achieve this target. Making use of new technology and digital ICT, this environment enables young people to develop the skills required for democratic decision-making in the Information Society as e-citizens and active participants. To maximize the versatile use of the portal, several other user interfaces will be connected to it (e.g. wireless mobile applications and the many possibilities of the ubiquitous IT).
-/citat-
:: Informationsgesellschaft ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-30

posted by Axel Diederich | 3/28/2003 | link |
 

AFB Forschungsregister
:: Friedensforschung ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-518

posted by Axel Diederich | 3/28/2003 | link |
 

Peace Group Search Engine
:: Friedensbewegung ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-517 / id-e-868

posted by Axel Diederich | 3/28/2003 | link |


Donnerstag, März 27, 2003  

open theory · offene theorie
Krieg dient der polit-oekonomischen Interessendurchsetzung - Frieden auch!
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |
 

sofo-ev.: Was tun im Empire?
:: Netzkritik ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |
 

Aufrüstung des Cyberspace zu einer Welt des totalen DRM
Das Ende des Allzweck-Computers steht bevor
Die Datenherren planen die Aufrüstung des Cyberspace zu einer Welt des totalen "Digital Restrictions Management" von Volker Grassmuck
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |
 

OpenFacts
-citat-
Was wir wollen
Worum geht es uns? Wir möchten wissenswerte Informationen über Open Source bzw. Freie Software für Einsteiger wie für Fortgeschrittene sammeln. Außerdem geben wir Open-Source-Projekten die Möglichkeit, ihre Dokumentation an zentraler Stelle gemeinsam zu editieren. READMEs, FAQs, HOWTOs, Man-Pages -- all dies lässt sich mit OpenFacts bequem gemeinsam pflegen und übersetzen.
-/citat-
siehe auch: ---> BerliOS - Der Open-Source-Mediator
:: Open Source ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341

posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |
 

QuickLinks
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Links to news items about legal and regulatory aspects of Internet and the information society, particularly those relating to information content, and market and technology.
-/citat-
:: Internet ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-734

posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |
 

Librarians' Index to the Internet (lii.org)
Theme Collection: War and Peace
:: Irak ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-8465

posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |
 

Was ist Oekonux?
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Gründung
Im Juli 1999 fand in Berlin die erste WOS-Konferenz statt. Im Anschluss an das Panel "Neue Ökonomie?" organisierte Stefan Merten eine spontane Diskussionsrunde zu diesem Thema. Die TeilnehmerInnen dieser Diskussionsrunde wurden kurz darauf die ersten TeilnehmerInnen der ersten Mailing-Liste, die wenig später als liste@oekonux.de bekannt werden sollte. Der Name Oekonux, der damals gewählt wurde, ist eine Zusammensetzung aus den Worten Ökonomie und GNU/Linux. Das "Oe" am Anfang des Namens ist dabei als kleiner Hinweis auf den virtuellen Charakter des Projekts gedacht und ist kein Ersatz für ein "Ö".
-/citat-
:: Netzkultur ::
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posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |
 

Franz Nahrada: Die Vision der Globalen Dörfer
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Utopien sind ein wesentliches Element in gesellschaftlichen Transforma- tionsprozessen und sie tragen selber historischen Charakter. Ein utopisches Bewußtsein, das sich diesen Einsichten stellt, ist keineswegs dazu verdammt, die Anerkennung dessen was ist an die Stelle der Auseinandersetzung dessen was sein soll zu setzen, weil sich der historische und begrenzte Charakter von Utopien schon so oft entlarvt hat. Ein wissenschaftlicher oder pragmatischer Standpunkt, der Utopien von Weltverbesserern ablehnt und die Maßstäbe des Handelns alleine aus dem gewinnt was ist, begrenzt sich genauso, ist genauso ideologisch wie die ahistorische Utopie. In der Utopie geht Wissenschaft in Kunst über: die Auseinandersetzung mit dem was ist, gibt dem gestaltenden Bewußtsein von dem, was nun möglich geworden ist, eine völlig neue Basis. Und der Skandal, daß wir es im Lichte dieser Möglichkeiten nicht weiter gebracht haben, wird doppelt fühlbar. Die Utopie, mit der ich sie in diesem Vortrag konfrontieren möchte, entnimmt ihre sämtlichen Bausteine der heutigen Wirklichkeit: einer Wirklichkeit, die uns vor 20 Jahren als Utopie vorgekommen wäre: die mit vielen neuen, phantastischen Elementen angereichert ist, die an Erfindungen und technischem Reichtum, an Kommunikationsmitteln und an Wissen jede vorhergehende historische Epoche haushoch übertrifft. Eine Wirklichkeit jedoch, die uns gleichzeitig zum Gefängnis geworden ist, so total, daß wir nicht mehr wissen wohin wir fliehen könnten. Noch vor einer historischen Sekunde schien diese Wirklichkeit zu triumphieren, selbst die Utopie zu sein, die mehr als jede andere die Menschen in ihren Bann zu schlagen vermochte. 1989 sprach der amerikanische Autor Fukuyama vom Ende der Geschichte und meinte damit die Obsoletheit der Utopien in der wahrgemachten Gesellschaft von Demokratie und Marktwirtschaft. Er meinte damit auch, daß Demokratie und Marktwirtschaft selbst die Utopie schlechthin wären, der beste mögliche zu erreichende gesellschaftliche Zustand, der wie von selbst auflösend auf alle anderen geschichtsmächtigen Gegenentwürfe wirken würde. Mittlerweile wissen wir es besser, wir erleben einen ungeahnten Entfesselungsprozeß zerstörerischer Potenzen, dessen Ende wir noch nicht absehen können. Auf einer Veranstaltung wie dieser haben wir die Chance, diese zerstörerischen Potenzen zu hinterfragen, wir haben aber uns primär die Aufgabe zu stellen, die historischen Errungenschaften und Entfaltungsprozesse aufzubewahren und in Konturen neuer Bilder gesellschaftlicher Gestaltung hineinzudenken, hinter denen auch Interessen, Subjekte und geschichtsmächtige Bewegungen stehen können. Was ich Ihnen heute Abend vorschlage, wie skizzenhaft auch immer, ist eine Utopie jenseits von Demokratie und Marktwirtschaft, die aber ein zentrales Motiv und eine zentrale Stärke dieser bislang letzten erfolgreichen Utopie aufbewahrt: den Wunsch der Menschen zu verkörpern, ihr Leben autonom und nach eigener Vorstellung zu gestalten, ohne Gängelung, Propaganda und Lüge. Die Behauptung ist, daß es dazu bessere Mittel gibt als Stadt, Eigenheim und Auto, bessere Mittel als Geld, Privateigentum und Markt, sogar bessere Mittel als Staat, Recht und Gesetz. Die Behauptung ist, daß die Elemente dieser Utopie einer menschlichen Selbstentfaltung in freier Kooperation bereits existieren, zum Teil als wiederentdeckte bzw. wieder aktualisierte Bestandteile alter Kulturen, zum Teil als technische und soziale Innovationen, hervorgebracht durch die globale Marktwirtschaft, in der sie gleichzeitig strukturell neue und zunehmend unverträgliche Elemente darstellen. Bildlich gesprochen haben wir es mit Keimformen von etwas Neuem zu tun, das sich innerhalb der Nischen der alten Gesellschaft entwickelt und entwickeln können muß, genauso wie sich in Oberitalien und Flandern seinerzeit die Gesellschaftsform namens Kapitalismus entwickelt hat, in der wir heute leben. Es ist daher eigentlich verkehrt, von "Utopie" zu sprechen, im Sinn einer völlig anderen Welt, die bloß am Reißbrett des Visionärs existiert. Vielleicht sollte man bei dem, was ich Ihnen darstellen möchte, besser von einer "Syntopie" sprechen, vom Zusammenkommen mehrerer Bausteine, die durchaus schon existieren - von Bausteinen aber, die sich auf neue und unkonventionelle Art zusammenfügen, die in sich scheinbare Gegensätze vereinigen und zugleich auf eine neue Art aufheben, die einander gerade in dieser Gegensätzlichkeit und in diesem Spannungsfeld benötigen, um wirklich Bausteine einer tragfähigen und einladenden menschlichen Behausung zu werden. Das Wort "Syntopie" hat aber auch den Sinn, von dem ich eingangs gesprochen habe, den Fehler aller Utopien zu vermeiden, den Menschen in seiner unglaublichen Vielfalt auf ein Baumuster, auf einen Entwurf reduzieren zu wollen. Nur eine Utopie, die dem unglaublichen Spannungsbogen menschlicher Lebensentwürfe, Orientierungen und Werthaltungen, die uns in dieser historischen Epoche in ihrer Vielzahl und Unterschiedlichkeit bewußt geworden sind, die dieser bunten Fülle eine Heimstatt und Manifestation bieten kann, ohne daß dies das menschliche Zusammenleben in tiefe Konflikte und unaufhebbare Widersprüche stürzt, nur eine solche Utopie hat heutzutage noch diesen Namen verdient. ...
-/citat-
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |
 

DiVA: Digitales wissenschaftliches Archiv
-citat-
DiVA. Hier sind Dissertationen und andere wissenschaftliche Veröffentlichungen der Universitäten vom Stockholm, Södertörn, Umeå, Uppsala und Örebro zu finden. Da die Veröffentlichungen im PDF-Format vorliegen, ist der Acrobat Reader erforderlich, um sie lesen zu können. Für Entwicklung von DiVA ist das Zentrum für Elektronische Publikationen verantwortlich, welches sich in der Universitätsbibliothek Uppsala befindet.
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:: Wissenschaft ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-8175 / id-e-28 / id-e-701

posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |
 

GOOGLE REFUSES OUR AD, from Unknown News
-citat-
AN INTRODUCTION TO UNKNOWN NEWS
Harry & Helen Highwater, proprietors
Corporations own every major newspaper, every TV and radio station, and every major media outlet in America. They offer "objective journalism," but not because feigning impartiality is somehow "ethical." It's simply the strategy that offends the fewest advertisers, draws the largest audience, and makes the most profit. There's nothing wrong with making an honest profit, but profit is not the motive here, so we won't pretend to be "objective journalists." We aren't fair and impartial. We give a damn. Unknown News features news articles that are sourced directly from mainstream professional journalistic sources, or (rarely) from independent sources whom we know and trust without reservation. We do not cover "news" about flying saucers, FreeMasons, or who shot JFK. ...
-/citat-
:: Medien ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-71

posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |
 

Archival Phantasms
Between imaginary museum and archive: cyberspace
Interview with German media archeologist Wolfgang Ernst By Geert Lovink
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342 / id-e-701

posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |
 

IPA: independent press association - the antidote to monopoly media
:: Gegenöffentlichkeit ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-714 / id-e-881

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SAP DB - The FREE Enterprise Open Source Database
:: Open Source ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7341

posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |
 

Martus.org -- Human Rights Bulletin System
-citat-
The Martus Project — Martus is the Greek word for witness — is a new concept that will introduce technology tools with the potential to dramatically improve global human rights by bringing efficiency and security to the storage and retrieval of human rights abuse information. The problem is this: Human rights groups throughout the world gather and collect massive amounts of violation data. Much of it never reaches its full potential or intended audience. Instead, a large part of this information is lost due to confiscation or destruction, neglect, passage of time or because the grassroots organizations which collect the data lack the resources or infrastructure to document and communicate violations systematically and securely. Lost information is a problem with far-reaching implications. Workers in this sector agree that timely, accurate delivery of this information is — quite simply — one of the most powerful weapons in the battle against human rights violations. The Martus response is logical — and achievable. Benetech built an information storage and retrieval system based on client software and Internet-based infrastructure. These tools will ensure that the documentation of human rights violations is safeguarded and disseminated. This, in turn, will speed up the response to violations, and in some cases, prevent additional abuses.
-/citat-
:: Menschenrechte ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-50 / id-e-895 / id-e-881

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Golfkrieg 2003, Material
:: Irak ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-8465

posted by Axel Diederich | 3/27/2003 | link |


Mittwoch, März 26, 2003  

WPL: waterboro lib blog
:: Weblog ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7345 / id-e-701

posted by Axel Diederich | 3/26/2003 | link |
 

boycott bush
siehe auch: ---> Boycott War
siehe auch: ---> Irak-Krieg: Boykott
siehe auch: ---> US-Boycott
:: Bush / Irak ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-881 / id-e-8465

posted by Axel Diederich | 3/26/2003 | link |
 

Michael Moore
:: Film ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-74

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Library Juice 6:6
Special issue:
"Intellectual Freedom within the Profession: A Look back at Freedom of Expression And the Alternative Library Press"
by Dr. Toni Samek, Assistant Professor, School of Library and Information Studies, University of Alberta. Originally published in Counterpoise 4(1/2), Spring 2000, and slightly revised.
:: Bibliothek ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-701

posted by Axel Diederich | 3/26/2003 | link |
 

The Revolution Will Not Be Televised
-citat-
On April 12th 2002 the world awoke to the news that Venezuelan President Hugo Chavez had been removed from office and had been replaced by a new interim government. What had in fact taken place was the first Latin American coup of the 21st century, and the world's first media coup...
-/citat-
[ danke Ron]
:: Venezuela ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-8759

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eyesha.de: Links zum Irakkrieg
:: Irak ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-8465

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Pressemitteilung
Bibliotheken und informationswissenschaftliche Verbände für faires Urheberrecht
:: Bibliotheken ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-701

posted by Axel Diederich | 3/26/2003 | link |
 

EROSEFFECT.COM - Books
-citat-
The Subversion of Politics: European Autonomous Social Movements and the Decolonization of Everyday Life
George Katsiaficas
George Katsiaficas is a Fulbright Fellow, a student of Herbert Marcuse, a long-time activist, and currently professor of humanities and social sciences at Wentworth Institute of Technology in Boston, Massachusetts. He is the author of Vietnam documents: American and Vietnamese Views of the War and Introduction to Critical Sociology with R.G. Kirkpatrick. Professor Katsiaficas is also he managing editor of "New Political Science" and author of The Imagination of the New Left: A Global Analysis of 1968. His book, The Subversion of Politics: European Autonomous Social Movements and the Decolonization of Everyday Life, won the APSA's 1998 Michael Harrington book award.
-/citat-
:: Neue Soziale Bewegungen ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-32

posted by Axel Diederich | 3/26/2003 | link |
 

Pop 2000
50 Jahre Popmusik und Jugendkultur in Deutschland
:: Jugendkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-33 / id-e-761

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Antonio Negri: The Order of War
:: Irak ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-8465

posted by Axel Diederich | 3/26/2003 | link |
 

KOOP-LITERA | Portal der österreichischen Literaturarchive
-citat-
Ziel von KOOP-LITERA ist der Aufbau und die Koordination eines Netzwerks zwischen Institutionen, die moderne Nachlässe und Autographen erwerben, erschließen, bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich machen.
-citat-
:: Bücher / Literatur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-775 / id-e-812 / id-e-701

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jonet - Das Journalistennetz - Medienlog
:: Weblog ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7345

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Science Fiction - Zwischen Nanowelt und globaler Kultur
-citat-
Bilder des Wissens und der Kunst
Science + fiction ist ein kombinatorisches Spiel für alle Freunde des Wissens und der Künste. Die Ausstellung konfrontiert Künstler mit Themen aus dem wissenschaftlichen Förderprogramm der VolkswagenStiftung und diese antworten selbstbewusst mit künstlerischen Statements. Die Fragen gehen uns alle an: Wo ist die Grenze zwischen Fremdem und Eigenem in der Globalisierung? Wie funktioniert Wahrnehmung? Welche Folgen haben Eingriffe in die Materie auf atomarer Ebene? Wo wird Science zu Fiction - und umgekehrt?
-/citat-
:: Netzkunst ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

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Wallraf-Richartz-Museum
— Fondation Corboud: Richelieu (1585-1642) Kunst, Macht und Politik
:: Geschichte / Kunst ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-28 / id-e-47 / id-e-78

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Dienstag, März 25, 2003  

NEU: Metasuche für die schnelle und einfache Suche nach Büchern
:: Bücher / Literatur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-77 / id-e-94

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Media Arts Lab at Künstlerhaus Bethanien Berlin
:: Netzkunst ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

RDF Site Summary (RSS) 1.0
:: Internet ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-734

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NZZ Online: Der ewige Parasit
Gedanken zur Biologie des Krieges von Barbara Ehrenreich
:: Krieg ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-893

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Netzpolitik - Hacker - Hacktivismus
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

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Das Orakel der DARPA
-citat-
Zu den neuen Bespitzelungsfantasmen des "Total Information Awareness"-Systems
Der 11.September markiert nicht lediglich ein behebbares Wahrnehmungsleck spätmoderner Überinformationsgesellschaften, er bestätigt das immergrüne Wissen, dass die Zukunft nicht prognostizierbar ist. Das soll jetzt indes in Amerika anders werden, auch die Zukunft hat sich dem manichäischen Kampf gegen das Weltböse zu unterwerfen.
-/citat-
siehe auch: ---> Aufklärung über die Aufklärer
siehe auch: ---> Eyeballing Total Information Awareness [danke rena]
siehe auch: ---> Überwachung
:: Überwachung / Datenschutz ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-881 / id-e-526 / id-e-542

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toug.de - newsindex - free mind free people free culture
:: Weblogs ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7345

posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

Cybercultures and Technopolitics in the Age of Multimedia
Internet Subcultures and Political Activism / Richard Kahn and Douglas Kellner
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

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Suchmaschinen - Nachrichtensuche
-citat-
Suchmaschinen und Webverzeichnisse sind nur bedingt geeignet, aktuelle Informationen zu liefern. Dieser Beitrag beschreibt Quellen im Internet, die Ihnen die Nachrichtensuche ermöglicht. Zunächst werden die Grenzen von Suchmaschinen und Webverzeichnissen aufgezeigt, dann einige bekannte deutschsprachige Suchdienste auf Ihre Fähigkeit untersucht, aktuelle Nachrichten zu finden. Schliesslich werden Spezialdienste für die Nachrichtensuche vorgestellt.
-/citat-
:: Suchmaschinen ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-94 / id-e-71

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Ciaran Hamilton's World of DMOZ
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ODP Weblog / open directory project
Welcome to the ODP weblog. This is a blog written by ODP editors to inform the general public about news of any important events happening in the world of the ODP that others may be interested in. This includes both news from within the organisation, press articles on other sites, and interesting discussions that may prove useful to users and submitters alike.
-/citat-
:: Weblog ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7345 / id-e-734

posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

CyberJournalist.net: Iraq Conflict Coverage Weblog
siehe auch: ---> warblogs:cc
siehe auch: ---> The Agonist
[via Steven Clift]
siehe auch: ---> Materialien zum Irak-Krieg
:: Irak ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-8465

posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

historicum.net: Archive im Internet
Elektronisches Finderglück: Archive im Internet
siehe auch: ---> Bilderwelten - Weltenbilder
siehe auch: ---> Material zu Katalogen und Datenbanken
siehe auch: ---> Wie katalogisiert man ein Buch?
:: Archive / Bibliotheken ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-701

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digitalcraft
adonnaM.mp3 - Filesharing, die versteckte Revolution im Internet
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

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Kongress Kultur des Friedens
-citat-
Kongress der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)
Kultur des Friedens 1. bis 4. Mai 2003 Hauptgebäude, Technische Universität, Berlin Akademie der Künste Berlin
Der zweite Kongress "Kultur des Friedens" ruft PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen, Friedensgruppen und die interessierte Öffentlichkeit zu einer gemeinsamen Analyse der kritischen friedenspolitischen Situation und zur Anregung konstruktiver Initiativen zusammen. Nach den ungeheuerlichen Anschlägen des 11. September hielt die Welt zunächst den Atem an. Viele glaubten damals eine Zeit des Umdenkens könnte beginnen. Eine Zeit, in der neben der Suche und der Bestrafung der Täter, auch das gemeinsame Streben der Völker nach gößerer sozialer Gerechtigkeit und einer Kultur des Friedens einen Raum hätte. Unser Wunsch ist nicht eingetreten. Im Gegenteil: Die Terroranschläge haben eine Spirale der Gewalt, neue Kriege und neue Terroranschläge nach sich gezogen. Ein Krieg gegen den Irak scheint unmittelbar bevorzustehen und die Lage zwischen Israel und Palästina spitzt sich immer mehr zu. Eine neue Weltordnung beginnt sich zu etablieren: weg von der Gemeinschaft der Völker hin zum US-Empire. Gleichzeitig wird die Entwicklung und der Einsatz von Atomwaffen wieder salonfähig; richten sich die Kriege mehr denn je gegen die Zivilbevölkerung des betroffenen Landes. Wie stehen wir zu diesen neuen Entwicklungen? Wie haben Krieg und Terror die Menschen verändert? Ist die Welt tatsächlich gespalten in gut und böse, recht und unrecht? Die Internationalen Friedensärzte der IPPNW, 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, wollen als Veranstalter mit dem Kongress diese Fragen analysieren und gleichzeitig ein Zeichen dafür setzen, dass nur unter Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen eine bessere Friedenssicherung errungen werden kann. Eine Kultur des Friedens erfordert unseres Erachtens die Globalisierung der Erkenntnis, dass alle auf alle anderen in dieser Welt angewiesen sind, dass es also nur eine gemeinsame Sicherheit geben kann. Diese Einsicht muss von unten wachsen. Sie muss sich die Initiativen zum Vorbild nehmen, die scheinbar hoffnungslose Spaltungen und Verfeindungen durch Verständigungsprozesse schrittweise abgebaut haben. Ein weiterer Teil des Kongresses beschäftigt sich deshalb mit Beispielen praktischer Friedensarbeit in den Krisenregionen und mit Initiativen zur Gewaltprävention in unseren Schulen.
-/citat-
:: Friedensbewegung ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-517 / id-e-359 / id-e-893

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McPlanet.Com
-citat-
McPlanet ist ein gemeinsamer Kongress von attac Deutschland und dem BUND zum Thema "Umwelt und Globalisierung" und findet vom 27. bis 29.06.2003 in Berlin statt.
:: Globalisierung ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-601 / id-e-892 / id-e-894

posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

Einführung in die Wiki-Technologie
siehe auch: ---> Das richtige Wiki
:: WiKis ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7345

posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

Forum Umwelt & Entwicklung
-citat-
Unsere Ziele
Ein halbes Jahr nach Rio, am 16. Dezember 1992, gründeten 35 Verbände das Forum Umwelt & Entwicklung deutscher Nichtregierungs- organisationen. Dieser Zusammenschluss zu einer Arbeitsplattform hat folgende Ziele:
- Rio ernst zu nehmen und gemeinsam das Machbare zu versuchen, um Armut zu bekämpfen und zum Schutz der Schöpfung beizutragen,
- national und international darauf zu drängen, daß die Beschlüsse von Rio, insbesondere die Agenda 21, umgesetzt werden,
- in Arbeitsgruppen Standpunkte zu Themen zu erarbeiten, die nach Rio inhaltlich weiter verfolgt werden müssen,
- abgestimmte Bereiche der Informations- und Bildungsarbeit zu koordinieren,
- Regierung und Parlament durch gemeinsames Auftreten inhaltlich herauszufordern,
- für internationale Kontakte als deutscher Partner zur Verfügung zu stehen
- die Beteiligungsmöglichkeiten für Nichtregierungsorganisationen in den Gremien des Rio-Folgeprozesses wahrzunehmen.
Die Koordination und Information nach innen und außen übernimmt die Projektstelle Umwelt & Entwicklung. Die Arbeitsgruppen des Forum Umwelt & Entwicklung treffen sich regelmäßig, um neue Schritte und Strategien zu erarbeiten.
:: Ökologie ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-601 / id-e-894

posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

Azimute
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About Azimute
Azimute is a site for publishing online critical theory, philosophy, reviews, translations, experimental fiction and poetry. The site has begun with a focus on the French philosophers Gilles Deleuze and Felix Guattari and is planned to rhizomatically engage in multiple and diverse realms outwards from this.
We are interested in publishing texts concerning:
Anti-globalisation, Dada, Bataille, Duchamp, electronic art, Throbbing Gristle, Artaud, Situationist, Stockhausen, Fluxus, Kathy Acker, Deleuze & Guattari, Stelarc, Lautremont, La nouvelle Philosophie brute, Godard, E-poetry, Beuys, Foucault, Burroughs, Greenaway, Nietzsche, Body Art, Tarkovsky, Cage, queer theory, hacktivism, Butoh, L'Art brut, Svankmajer... and whatever you care to introduce to us.
The site is structured into window boxes as fluid categories and it is intended that new window boxes will be added as required. We are interested in publishing both academic and non-academic texts, and endeavor to provide a place for texts with a radical, activist and experimental focus. Azimute wishes to fill the gap in the difficulty of getting published texts which are thematically or stylistically outside academic arenas, popular interest or existing political/artistic paradigms. Our ambition is to not only cling to the last surviving vestiges of radical intellectual culture, but to foster and continue it's development. No editing will be carried out on submitted texts. The copyright for all contributions remains entirely with the author. We also welcome texts for publishing in French and German. Azimute is not associated with any academic, educational or artistic institution. Azimute is also interested in developing collaborations and sharing ideas on what this project should be, so please let us know your ideas. Azimute is currently based in Australia. The success of this project depends on readers and writers to contribute texts, ideas, make suggestions and provide material. That means you! Let's make things happen!
-/citat-
:: Netzkultur ::
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posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

CULTURE MACHINE
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5 the E-issue, Andy Miah:
(e)TEXT: ERROR...404 NOT FOUND! OR THE DISAPPEARANCE OF HISTORY
(Pre)text

An inquiry into the difficulties of documenting and collating writing materials in an age of electronic publications could entail a complex technical debate about the development of bibliographical strategies. It would be possible to discuss the way in which the vast amount of written material will be managed in this new age of publishing. Indeed, such attempts at understanding how databases will cope with e-texts require a significant amount of organisation (Bearman, 1995; Webber, 1995; Dementi, 1999). For example, Harnard (1995) distinguishes between different kinds of texts that demand alternative strategies and considerations in order to understand how electronic publication might affect them. Drawing a distinction between trade and esoteric texts (the latter referring to those writings that are intended for a small, specialist audience), Harnard recognises that the use of electronic publications for each will vary and present different kinds of challenge for the documentalist.
It is with the so-called esoteric publications that this article is primarily concerned. The interest here is to understand the significance of information-becoming-digital rather than being published in hard-copy. As Ruhleder notes:
the culture of classical scholarship is undergoing such a change as more materials are becoming available in electronic form....These computer-based texts and search tools are changing the textual landscape of classicists' work. They alter the delicate linkages between past and present members of the professional community, and between scholar and text… (1995: 182)
What are the consequences for inter-personal communication or understanding the other that derive from text becoming electronic? I suggest that the temporality of e-texts implies a techno-dystopian narrative regarding the way in which information is communicated, relayed, and found. My concern is that, if the technology stops working and the works of critical cyber-authors are lost, where will history be found?
The constitutive elements of this article are structured to outline various issues and concerns related to the temporality of e-texts in the development of human knowledge through text. '(Con)text' presents literature that speaks to the problems with electronic text and gives a background of related issues. In so doing, it reveals two critical elements that lead to the main concerns of my thesis: the dystopian outlook on the prospects of electronic publishing; and the nature of hypertext. '(Pro)text' responds to the previous literature, arguing in favour of producing e-texts, describing what gives them an interpretative edge over other methods of publishing. With this more optimistic view of the way in which e-texts can provide greater opportunities for constructing meaning through language, '(Sub)text' offers a further problematisation of the new issues raised by the '(Pro)text' section. It is offered less as a conclusion than as an introduction to a subsequent paper. Finally, it is important to note that this text is not intended for individuals seeking to learn about the possibilities of using electronic publishing. It is written primarily for cyber-theorists-authors-readers-publishers, collectively named within as e-texters.
-/citat-
:: Netzkultur ::
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posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

Fibreculture
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Fibreculture journal is a peer reviewed journal that aims to explore the issues and ideas of concern and interest to both the Fibreculture community and the wider public. This includes critical and speculative interventions in the debate and discussions concerning information technology, the policy that concerns it, the new media for(u)ms it supports and its sustainable deployment towards a more equitable Australia. It aims to foster the exchange of ideas and arguments on Australian IT policy in a broad, cultural context and is concerned with the philosophy and politics of
:: new media arts
:: information and creative industries
:: national strategies for innovation, research and development
:: education, and
:: media and culture
Fibreculture journal aims to foster academic scholarship in the field through the publication of refereed articles but also seeks to encourage artistic intervention into the field by featuring collaborative hypertexts that engage with ideas in new and innovative ways.
-/citat-
:: Netzkultur ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-7342

posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

GENEVA 03
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At two separate occasions Geneva (Switzerland) and the area of the Lake Leman will host global summits that reflect the pending dramatic changes in the world in very challenging ways: Early June 2003 the yearly G-8 meeting will take place in Evian, a few kilometers across the border to France. The second event from December 10-12 2003 is the UN World Summit on the Information Society (WSIS) that will be held in the Palexpo conference center of Geneva.
Unlike the G-8 summit with its clear agenda of confrontation, the WSIS is a rather ambiguous meeting of thousands of governmental, corporate and non-governmental entities. The summit, organized by the International Telecommunication Union (ITU), is supposed to shape the future of a worldwide communication regime also known as the "information society".
While the G-8 gathers the leaders of the richest and most powerful governments and corporations plus approximately ten thousand of their accomplices, the WSIS represents the other, not less important side of Empire: a system of world hegemonic power that is blurring the distinction between formal and informal bureaucracies, explicitly including the civil society and the NGOs as a broad base of global governance.
-/citat-
:: Globalisierung ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-892

posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

indymedia germany | 3. Golfkrieg: Menschliche Schutzschilde berichten!
siehe auch: ---> war:scan
siehe auch: ---> Media War
siehe auch: ---> Ölwechsel!
:: Irak ::
:: ID-Archiv im IISG :: [S/A ]---> id-e-8465

posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

ProPrint - Printing on Demand
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Projektmotivation
Digitale Bibliotheken mit Dokumentenservern als elektronische Langzeitarchive werden gedruckte Informationen nicht entbehrlich machen. Im Gegenteil, der Wunsch nach dem gedruckten Dokument wächst bei den Nutzern solcher Informationssysteme. Dieser Wunsch bezieht sich in vielen Fällen jedoch nicht immer auf das gesamte Dokument, sondern lediglich auf Ausschnitte, einzelne Aufsätze, Kapitel, Zitate o. ä. Ziel ist es deshalb, nur den Teil ausgedruckt zu erhalten, den der Nutzer tatsächlich benötigt.
Die Situation im Bereich der elektronischen Publikationen hat sich durch die Schaffung von Dokumentenservern verbessert. Aber die Erschließung der Dokumente durch Strukturbeschreibungen und semantische Auszeichnungen wurde durch die Wahl von Präsentationsformaten, die nur den Druck der Dokumente vorsehen, ausgeschlossen. Mit dieser Entscheidung erschwert sich ebenfalls die Archivierung, da die Präsentationsformate meist nur von bestimmten Readern oder Viewern gelesen werden können. Die Pflege und Programmierung dieser Formate und Readerprogramme hängt dabei meist nur von einer einzigen Firma (z. B. Adobe – PDF) ab.
Ein Grund für diese Misere sind mangelnde Fertigkeiten im elektronischen Publizieren. Die Autoren haben oft Schwierigkeiten in der computergestützten inhaltlichen Erschließung. Dabei sind die Techniken dieser Erschließung weithin erprobt und bekannt. Verfahren, die eine inhaltsorientierte Kodierung entsprechend des SGML/XML Standards umfassen, sind aber nur in wenigen Bereichen der Geistes- und Naturwissenschaften gebräuchlich. Das elektronische Publizieren steht so noch auf einer Stufe, die durch den Übergang von der Schreibmaschine zum Computer und die längerfristige Ablösung der papiergebundenen Aufbewahrung durch die elektronische Archivierung gekennzeichnet ist.
Seit 1997 arbeiten beide Projektpartner an der Lösung der Problematik des elektronischen Publizierens und der Errichtung von Dokumentenservern. Dabei wurden Lösungen geschaffen, die unter Nutzung von Standards einen verbesserten Zugang breiter Nutzerschichten zu Dokumenten wie Dissertationen, Monographien, Forschungs- und Tagungsberichten via Internet eröffnen. Andererseits konnten Lösungen für die Bereitstellung gedruckter Materialien im Internet entwickelt und damit ein weltweiter Zugriff auf bisher kaum zugängliche Bestände ermöglicht werden. Diese erworbenen Erkenntnisse und prototypischen Entwicklungen bilden wesentliche praktische und theoretische Fundamente des Projektes ProPrint.
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posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

Forschungsportal
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Das Informationsangebot von Research-in-Germany bietet einen allgemeinen Überblick über die vielfältige Forschungslandschaft in Deutschland mit nützlichen Hinweisen für einen Forschungsaufenthalt. Über die Suchmaschine forschungsportal.net können Sie erfahren, in welcher staatlich geförderten Forschungseinrichtung in Deutschland welche Themen bearbeitet werden und welche Informationen dort zum Thema im Internet bereitgestellt sind.
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posted by Axel Diederich | 3/25/2003 | link |
 

KDI
Koalition für einen demokratischen Irak
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Memorandum Irak
1) Voraussetzungen
Irakische Opposition und „Transition to Democracy“ (Kanan Makiya)

Während die öffentliche Debatte um einen möglichen Irakkrieg sich um die Frage der erfolgreichen Abrüstung irakischer Massenvernichtungswaffen dreht, bereitet sich die irakische Opposition seit Monaten auf ein Ereignis vor, dass für den Irak und die gesamte Region von historischer Bedeutung sein wird: Der Sturz Saddam Husseins. Mitte Dezember kamen in London die Vertreter von mehr als 50 Parteien, Interessengruppen und Exilorganisationen des Irak zusammen, um eine gemeinsame Plattform zur Bildung einer künftigen Regierung zu erarbeiten. Der Konferenz vorausgegangen waren die Bemühungen verschiedener irakischer Parteien, vor allem der kurdischen Parteien KDP und PUK, eine Grundlage für die demokratische Neuordnung des Landes zu schaffen sowie die Arbeit der Democratic Principles Working Group (DPWG), einer Gruppe von rund 30 überwiegend in den USA lebender irakischer Wissenschaftler im Exil um Kanan Makiya, die auf Einladung des US Department of State das Arbeitspapier „Transition to Democracy in Iraq“ erstellt haben, das auf der Londoner Konferenz diskutiert wurde. Aller Skepsis zum Trotz und entgegen der landläufigen Auffassung, der Irak werde mit dem Zusammenbruch des bestehenden Regimes in ethnisch/religiöse Entitäten zerfallen, kann die irakische Opposition weitreichende Erfolge vorweisen. Alle Teilnehmer der Londoner Konferenz, seien es Kurden, Schiiten, Sunniten oder Vertreter konfessioneller und ethnischer Minderheiten, sprachen sich in einem Abschlusspapier für die Schaffung eines demokratischen, pluralen, föderalen Staates Irak innerhalb der bestehenden Grenzen aus. Dieser Staat solle nicht weiter ein „arabischer“ im Sinne der noch herrschenden Ba’thpartei sein, sondern föderal organisiert sein, vornehmlich bestehend aus dem beiden „Staatsvölkern“ der Kurden und Araber. Allen Minderheiten sollen weitgehende Rechte verliehen werden, wobei allerdings den individuellen Staatsbürgerrechten Priorität über Gruppenrechten beigemessen werden soll. Die Bedeutung dieser Erklärung ermisst sich aus der Geschichte des arabischen Ostens – erstmals richtet sich eine Opposition unabhängig von der ethnisch/religiösen Verfasstheit der einzelnen Gruppen geschlossen gegen die eigene Regierung, ohne als Panbewegung die bestehende territoriale und nationalstaatliche Verfasstheit des Landes in Frage zu stellen. Und noch ein Novum in der Geschichte des Mashreq hatte London zu bieten: Erstmals auch richtet sich das Programm oppositioneller Gruppen nicht gegen die USA und den Westen, sondern bezieht die USA und Großbritannien aktiv mit ein. Um den 20. Januar herum (das Datum konnte aufgrund der problematischen Einreisesituation nicht festgelegt werden) trifft das aus der Londoner Konferenz gebildete Übergangskomitee mit seinen 65 Mitgliedern (plus 10 weitere Mitglieder, die sich u.a. aus den in London nicht repräsentierten Faili-Kurden rekrutieren) zusammen, um die in London beschlossenen Grundsätze in konkrete Organisationsstrukturen zu überführen.
Arabischer Naher Osten
Sollte dieses bislang beispiellose Unterfangen gelingen, würde es nicht nur die Verfasstheit des Irak grundlegend neu definieren, sondern auch einen Modellcharakter erlangen für andere arabische Länder, die dringend der politischen und sozialen Reformen bedürften. UNDP konstatiert in seinen Human Development Reports über die Region einen seit Jahren anhaltenden kontinuierlichen Abstieg in allen zentralen Bereichen wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung, während zugleich (mit der Ausnahme des Jemen und des Sudan) in den vergangenen 30 Jahren kein grundlegender Wandel der Regierungsform oder auch nur der Regierenden stattgefunden hat. Der Mashreq ist trotz seines großen Reichtums an natürlichen Ressourcen in allen Aspekten unterentwickelt und offenbar in seiner momentanen Verfasstheit reformunfähig. Innere Widersprüche und Probleme werden regelhaft nach Außen, auf Israel, den Zionismus oder US-Imperialismus projiziert, Opposition oder Reformvorschläge als zersetzend denunziert, Oppositionelle als vermeintliche Agenten des Zionismus verfolgt. Die irakische Opposition schickt si